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Kreisfeuerwehrverband Rosenheim

Katastrophen-Hilfseinsatz der heimischen Feuerwehren in Rheinland-Pfalz geht zu Ende

Einsatz Feuerwehren Rosenheim in Rheinland-Pfalz Infrastruktur zerstört
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Die Infrastruktur ist komplett zerstört.

Rosenheim/Rheinland-Pfalz - An die 100 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der heimischen Feuerwehren unterstützen im Hochwasser-Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz. Mit knapp 30 Fahrzeugen werden sie zum Räumen, Bergen und Transportieren eingesetzt.

Update, 14.31 Uhr - Katastrophen-Hilfseinsatz der heimischen Feuerwehren in Rheinland-Pfalz geht zu Ende

Die Meldung im Wortlaut:

Umweltschäden verhindern, Wasser transportieren und Menschen trotz aller Zerstörung bewusst kleine Lichtblicke ermöglichen. Für die rund 100 ehrenamtlichen Helfer*innen der Feuerwehren aus dem Landkreis Rosenheim mit knapp 30 Fahrzeugen stellt der Einsatz im Hochwasser-Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz neben der körperlichen auch eine psychische Herausforderung dar. Am morgigen Freitag treten sie nun gemeinsam die Heimreise an.

Neuer Aufgabenschwerpunkt heute ist das Freilegen und Öffnen von Heizöltanks in Kellern, um ein Gemisch aus Öl und Wasser mit Spezialgeräten abpumpen zu können. In großflächig auf den Straßen rund um die Gemeinde Dernau im Landkreis Ahrweiler installierten Tanks können die Flüssigkeiten danach grob voneinander getrennt werden. Abschließend erfolgt die fachgerechte Entsorgung des Öls und das vorgereinigte Wasser wird zur Wiederaufbereitung in eine Kläranlage transportiert.

„Diese Arbeiten werden sicherlich noch mehrere Wochen lang andauern. Ein neues Hilfeleistungskontingent aus Bayern bringt hierfür zusätzliche Ölwehrgeräte mit in die Region“, erläutert Kreisbrandrat Richard Schrank. Alle menschlichen Schicksale und Tragödien, die in den Dörfern ständig präsent seien, bewegten das gesamte Helferteam sehr. Am gestrigen Abend habe man daher auf Anfrage in einem Ort extra einen kleinen Platz freigeräumt und freigespritzt, damit sich Anwohner*innen zu einem gemeinsamen Schweigemoment und einem kurzen Abendessen treffen konnten. „Wir spüren eine große Dankbarkeit der Menschen, die im Rahmen unserer Hilfe wieder ein Stück Halt und Sicherheit finden.“

Auch heute transportieren mehrere Tanklöschfahrzeuge bis in den späten Nachmittag hinein wieder Brauchwasser in die einzelnen Ortsteile. Parallel dazu laufen die Vorbereitungen für die Übergabe der Einsatzbereiche an die nachfolgenden Kontingente aus Bayern. „Unsere Kamerad*innen aus Cham in der Oberpfalz hatten für uns zu Beginn der Woche ebenfalls perfekte Vorarbeit geleistet“, betont Schrank. Abends sei nun noch die stark verschmutzte Ausrüstung zu reinigen, damit man nach einer letzten Nacht im großen Basislager am Nürburgring morgen Früh die Heimreise antreten könne.

Erstmeldung:

Es sind erschütternde Bilder, die sich den knapp 100 ehrenamtlichen Helfer*innen der heimischen Feuerwehren im Hochwasser-Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz bieten. Seit dem heutigen Mittwochmorgen unterstützen sie die Menschen im besonders massiv getroffenen Landkreis Ahrweiler.

Viele Menschen bleiben aus Angst vor Plünderungen in ihren Häusern.

„Er herrscht teilweise absolute Verwüstung und kein Stein ist dort mehr auf dem anderen“, berichtet Kreisbrandrat Richard Schrank aus der Region um Dernau. Die Infrastruktur sei völlig zerstört, es gebe kein Trinkwasser, keinen Strom und keine Kanalisation mehr. Durch die flächendeckende Störung des Mobilfunknetzes sei auch die Kommunikation deutlich erschwert. „Viele Menschen wohnen auch immer noch in den zerstörten Orten, weil sie Angst vor Plünderungen haben.“

Die Straßen müssen freigeräumt werden.

Die Helfer*innen aus dem Landkreis Rosenheim sind mit knapp 30 Fahrzeugen in einem Kommando zum Räumen, Bergen und Transportieren eingesetzt. Sie bringen den Flutopfern Brauchwasser zum Händewaschen und damit diese überhaupt ihre Kleidung waschen können. Darüber hinaus müssen Straßen gereinigt und Gullys freigespritzt werden. Zusätzlich werden mit Spezialgeräten beschädigte beziehungsweise gefährdete Öltanks in Kellern und Erdgeschossen leergepumpt.

Pressemitteilung des Kreisfeuerwehrverbands Rosenheim

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