Romed-Kliniken droht finanzielle Schieflage

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Rosenheim - Günther Pfaffeneder, Geschäftsführer der Romed-Kliniken, schlägt Alarm: Er und seine Kollegen warnen vor der Unterfinanzierung vieler Kliniken.

Für Rosenheim, Bad Aibling, Prien und Wasserburg beurteilt Pfaffeneder, der den Romed-Kliniken als Geschäftsführer vorsteht, die Lage noch positiv. Die Größe der Kliniken bilde eine gute Basis für Verhandlungen um Sachkosten und der Personalstand sei gut. Gegenüber den OVB-Heimatzeitungen sagte Pfaffeneder jedoch auch, dass das nicht auf Dauer so bleiben müsse: "Wir versuchen zwar schon seit Jahren, immer effektiver zu arbeiten, doch auch da ist einmal eine Grenze erreicht. Irgendwann ist jede Möglichkeit zur Einsparung ausgereizt."

Die Krankenhausdirektoren bringen heute bayernweit ihren Unmut über diese Entwicklung zum Ausdruck. Aus ihrer Sicht ist vor allem die Deckelung der Einnahmen für die bedenkliche Entwicklung verantwortlich. Krankenhäuser können nach einer gesetzlichen Neuregelung aus dem Jahr 2011 nicht länger für jeden zusätzlich behandelten Patienten auch volle Zusatzeinnahmen verbuchen.

Pfaffinger drückte diese Entwicklung gegenüber den OVB-Heimatzeitungen in konkreten Zahlen aus. "Den Romed-Kliniken hat das im Jahr 2011 rund drei millionen Euro Einnahmekürzungen gebracht, im Jahr 2012 rund fünf Millionen Euro", sagte er.

Den ausführlichen Artikel finden Sie in den OVB-Heimatzeitungen.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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