Rosenheimer Rotlicht-Milieu

"Können uns die Kontrollen nicht aus den Rippen schneiden"

Rosenheim - Bei einer Tagung zum europäischen Tag gegen Menschenhandel zu der die Hanns-Seidel-Stiftung in Kooperation mit dem Aktionsbündnis gegen Frauenhandel und der Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken, Renovabis am Dienstag im Rosenheimer Hotel Crombach eingeladen hatte,  wurde auch das Rotlicht-Milieu in der Stadt behandelt. 

Fünf langjährige Bordelle und 15 Terminwohnungen gibt es derzeit in Rosenheim. In manchen der Wohnungen arbeiten bis zu zehn Frauen. Dies berichtete Kriminalhauptkommissar Gerhard Wallner wie das Oberbayerische Volksblatt berichtet.Rosenheim muss angesichts einer Einwohnerzahl von über 50.000 Menschen, Bordelle akzeptieren. Einen Sperrbezirk gibt es nicht.

Nur über das Baurecht gibt es ein paar Einflussmöglichkeiten wie  Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer laut der Zeitung erläuterte. Grundsätzlich seien Eröffnungen jedoch möglich, die Nachfrage sei groß. Die Freier kämen aus dem benachbarten Ausland, aber auch aus dem Umkreis von Rosenheim, wie Wallner ergänzte. Die Polizei habe ein wachsames Auge auf die Lage, es gäbe aber personelle Probleme. „Wir können uns die Kontrollen nicht aus den Rippen schneiden.“

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Bilder vom geplanten Bordell "Nocturn"

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Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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