Rosenheimer Studenten optimieren Kranhaken

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Die Studierenden im Mittelpunkt: Projektpräsentation vor Hochschul-Dozenten und Vertretern von Kathrein

Rosenheim - Bei der Herstellung und Montage von sensiblen Produkten wie Antennen werden hohe Anforderungen an die Produktion gestellt. Studenten der Hochschule waren dabei:

In einem Kooperationsprojekt mit dem Rosenheimer Antennenhersteller Kathrein nahmen Studierende der Hochschule Rosenheim im vergangenen Wintersemester die montagegerechte Produktgestaltung eines Kranhakens für den Transport einer Mobilfunkantenne unter die Lupe.

Neben dem Ergebnis stand für die sechs Studierenden aus verschiedenen Semestern der Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen und Elektro- und Informationstechnik vor allem die Teamarbeit im Mittelpunkt. Das Projekt war Bestandteil des studiengangübergreifenden Wahlfachs „Produkte im Team gestalten und optimieren“. „Die Studierenden lernen so bereits im Studium Team- und Projektarbeit in einem Industrieprojekt kennen und profitieren davon in ihrer späteren Berufspraxis. Dank der Unterstützung der Firma Kathrein konnten wir theoretische Ansätze mit Praxis-Arbeit und Einblicken in hochmoderne Fertigungsabläufe verzahnen“, so Projektbetreuer Professor Dr. Rudolf Bäßler.

Nach Ortsterminen bei Kathrein in Rosenheim und einer Exkursion zur Produktionsanlage der untersuchten Basisstationsantenne in Nördlingen machten sich die Studierenden an die Entwicklungsarbeit. „Mithilfe einer sogenannten DFA-Software – DFA steht hier für „Design for Assembly“, das heißt „montagegerechte Produktgestaltung“ – kreierten die Studierenden zuerst den idealen Zustand und setzten diesen in einen optimalen realen Prozess um“, so Hochschul-Dozentin Sabine Karl, die die Studierenden als Betreuerin unterstützte. Von Beginn an galt es, die Produktgestaltung mit einem minimalen Montageaufwand bei gleichzeitig minimalen Kosten zu planen.

Bereits beim Aufbau und Aussehen des Produkts mussten die Studierenden daher besonderes Augenmerk auf die äußeren Gegebenheiten und Belange der Montage legen. Am Ende des Semesters stellte das Team seine Ergebnisse Mitgliedern der Kathrein-Geschäftsleitung und Mitarbeitern des Entwicklungsbereichs vor. Diese bescheinigten den präsentierten Lösungsansätzen sehr gute Wettbewerbs-fähigkeiten. „Die Vorschläge der Studierenden für die Optimierung der Befestigungs-einheit beim Krantransport nehmen wir in die weitere Entwicklung auf", so Walter Staniszewski, Mitglied der Geschäftsleitung der Kathrein-Werke KG.

Mit dem Projekt erweiterten die Hochschule Rosenheim und das vor Ort ansässige Weltunternehmen Kathrein ihre langjährige Zusammenarbeit um ein neues Kapitel; weitere Kooperationen sind in Planung.

Pressemitteilung Fachhochschule Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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