Nach Horrorunfall auf Miesbacher Straße in Rosenheim

Polizei zum Ermittlungsstand: "Sehr aufwändige Berechnungen"

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Rosenheim - Der fürchterliche Unfall auf der Miesbacher Straße beschäftigt die Region weiterhin. Wir haben bei der Polizei zum aktuellen Ermittlungsstand nachgefragt:

Fast drei Monate ist der schwere Verkehrsunfall auf der Miesbacher Straße nun her: Bei dem Unfall am Abend des 20. November waren zwei junge Frauen vom Samerberg ums Leben gekommen. Noch immer ist der Unfallhergang nicht vollständig aufgeklärt.

"Wir warten weiterhin auf die Unterlagen des Sachverständigen, der mit dem Gutachten beauftragt wurde", erklärte Stefan Sonntag, Pressesprecher beim Polizeipräsidium Oberbayern Süd, gegenüber rosenheim24.de. "Hierbei handelt es sich um sehr aufwändige und komplexe Berechnungen." Da sei es laut Sonntag nicht ungewöhnlich, dass man auf die Ergebnisse Wochen oder sogar Monate warten müsse.

"Die Ergebnisse müssen wir dann noch mit der Staatsanwaltschaft prüfen", so Sonntag. Sollte es neue Informationen geben, werde die Polizei diese veröffentlichen.

Die Gemeinde hatte in einer bewegenden Trauerfeier Abschied genommen. Zudem waren mehrere Menschen zum Teil lebensgefährlich verletzt worden. Unmittelbar nach dem Unglück hatte es zahlreiche Spekulationen bezüglich der Unfallursache gegeben. Unter anderem gab es Diskussionen um ein mögliches "illegales Rennen". Die Polizei sprach vor allerdings auch von einem "Überholfehler" als mögliche Unfallursache. Weiter stellte sich auch die Frage: Wie lange fuhr der rote Golf auf der Gegenfahrbahn?

Aus dem Archiv:

Schwerer Unfall in der Miesbacher Straße

Die Unfallstelle am Tag danach 

Quelle: rosenheim24.de

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