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Bundespolizei ermittelt gegen Schleuser 

Schleuser lässt "Dreirad" mitsamt Syrern stehen 

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Rosenheim - Die Bundespolizei ermittelt gegen einen Schleuser, der am Sonntag 13 Syrer einfach ihrem Schicksal überlassen hat. Nach einer Reifenpanne im Stadtgebiet ergriff er die Flucht. 

Die Bundespolizei ermittelt gegen einen unbekannten Schleuser, der am Sonntag (9. August) 13 Syrer einfach ihrem Schicksal überlassen hat. Nach einer Reifenpanne im Rosenheimer Stadtgebiet ergriff er die Flucht. 

In den frühen Morgenstunden kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Rosenheim eine 13-köpfige Gruppe. Keine der Personen konnte die erforderlichen Papiere für die Einreise oder den Aufenthalt in Deutschland vorlegen. Eigenen Angaben zufolge handelt es sich um Syrer. 

Die unerlaubt Eingereisten wurden in Gewahrsam genommen und zur Bundespolizeiinspektion gebracht. Dort erklärte einer der Männer, dass sie die letzte Etappe ihrer Flucht nach Deutschland in einem Kleinbus zurückgelegt hatten. Im Stadtgebiet hatte sich das rechte Hinterrad des Wagens gelöst und der 41-Jährige habe beobachten können, wie es am Fahrzeug vorbei gerollt sei. Daraufhin ließ der Fahrer die Fahrzeuginsassen aussteigen und ergriff die Flucht. 

Für den Transport in diesem offenbar verkehrsuntüchtigen Kleinbus hatte der Schleuser 500 Euro pro Person verlangt. Das „Dreirad“ mit rumänischer Zulassung wurde beschlagnahmt. Die Bundespolizei geht davon aus, dass eine Schleuserorganisation hinter der illegalen Beförderung der 13 syrischen Staatsangehörigen steckt. 

Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen konnten die Geschleusten der Aufnahmestelle für Flüchtlinge in München zugeleitet werden.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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