Rosenheimer seit Mitte Februar weg

Ist der vermisste Schüler (18) wirklich im Kriegsgebiet?

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Rosenheim - Seit Mitte Februar wird ein damals 17-jähriger Schüler aus Rosenheim vermisst. Freunde vermuten, dass er nun im Südosten der Türkei ist, um dort möglicherweise für die Kurden zu kämpfen!

Das berichtet das Oberbayerische Volksblatt in seiner Samstagsausgabe. Der Schüler des Q11 des Finsterwalder-Gymnasiums, dessen Vermisstenmeldung das Polizeipräsidium inzwischen bestätigt hat, gilt laut OVB als sehr politikinteressiert. Mitschüler berichten gegenüber dem OVB, dass eine Freundschaft zu einem kurdischen Mädchen ihn dazu gebracht habe, sich intensiv mit der Situation im Kriegsgebiet zu befassen. Mehrmals soll er in der Vergangenheit in den Ferien bereits dorthin gereist sein. Eltern und Freunde sind deswegen in großer Sorge.

Die Ermittlungen der Kripo liefen laut OVB bis dato ins Leere. Allerdings dürfte der inzwischen 18-Jährige am Leben sein, denn er hat sich zweimal bei Freunden gemeldet und auch seinem Vater im März per Telefon zum Geburtstag gratuliert. „Ich glaube und hoffe, dass sich unser Sohn nicht im Bürgerkriegsgebiet aufhält, sondern irgendwo in Europa“, so der Papa im Gespräch mit dem OVB. Die Schule wollte sich nicht äußern. 


Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Quelle: rosenheim24.de

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