Rosenheim soll bis 2025 CO2-neutral werden

Rosenheim - Thema der jüngsten SUR-Sitzung war nicht nur die Wasserverunreinigung in Stadt und Landkreis Rosenheim, sondern auch das Ziel, Rosenheim bis 2025 CO2-neutral zu machen.

Die jüngste SUR-Sitzung stand ganz im Zeichen der Wasserverunreinigungen in Stadt und Landkreis Rosenheim. Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer brachte ihre Bürgermeisterkollegen auf den neuesten Stand. Zwar könne noch keine Entwarnung gegeben werden, doch das Krisenmanagement sowie die Krisenkommunikation zwischen den Stadtwerken Rosenheim, den Ordnungsämtern von Stadt und Landkreis und dem Gesundheitsamt funktioniere einwandfrei und sei bei einem Treffen mit dem Bayerischen Gesundheitsministerium ausdrücklich gelobt worden, so Bauer. Dennoch vereinbarten die Sitzungs-Teilnehmer auf Bitte von Bürgermeister Bernd Fessler, Grosskarolinenfeld und Bürgermeister Christian Praxl, Rohrdorf eine Überprüfung der Notfallpläne, um den Informationsfluss noch weiter zu intensivieren. Die Stadtwerke haben nach Bekanntwerden der Verunreinigung eine flächendeckende Chlorung des gesamten Netzes eingeleitet. Das Abkochgebot für das Versorgungsgebiet der Stadtwerke Rosenheim inklusive der Gemeinden Stephanskirchen, Rohrdorf und Schechen aufgehoben wurde inzwischen aufgehoben. Die Chlorung wird sicherheitshalber noch für einige Wochen fortgeführt.

Dr. Götz Brühl, Geschäftsführer der Stadtwerke Rosenheim, präsentierte das Energiekonzept 2020+. Ziel sei es, Rosenheim bis 2025 trotz Atomausstieg zu einer CO2-neutralen Stadt zu machen. Große Bedeutung komme dabei dem Ausbau des Fernwärmenetzes zu, kombiniert mit der Errichtung weiterer Block-Heizkraftwerke, dem Nutzen von Biomasse und der Naturstrom-Erzeugung im Wasserkraftwerk Oberwöhr. Die größte Energiequelle der Zukunft liegt laut Brühl allerdings in den Einsparmöglichkeiten durch Dämmung, dem Einsatz moderner Technik und dem veränderten Verhalten der Bürgerinnen und Bürger.

Kolbermoors Bürgermeister Peter Kloo berichtete seinen Bürgermeisterkollegen von der zukünftigen städtebaulichen Entwicklung Kolbermoors. Es gebe weiterhin Optimierungsbedarf bei der Gewerbe- wie auch bei der Wohnbebauung, der aber auch von der Realisierung der Westtangente abhänge, erläuterte Kloo. Er versicherte, dass alle Entwicklungen auch zukünftig mit dem Rosenheimer Nachbarn und den anderen angrenzenden Gemeinden getroffen würden. Die nächste SUR-Sitzung findet am 22. November 2011 in Rohrdorf statt.

Pressemeldung Stadt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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