Rosenheimer SPD: "Rechte Pegida beunruhigend"

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Rosenheim - Die SPD verurteilt das Attentat von Paris. Es wird aber gleichzeitig vor dem Generalverdacht aller in Deutschland lebenden Menschen mit muslimischem Hintergrund gewarnt.

Die Rosenheimer SPD verurteilt das Attentat von Paris als einen üblen und zugleich feigen Angriff gegen die hart errungenen Werte einer demokratischen und freien Gesellschaft. Religiöse Emotionen, gar religiöser Fundamentalismus dürfen niemals zu einer gesellschaftlichen Bedrohung ausarten.

Der Anschlag auf die Redaktion der französischen Zeitung „Charlie Hebdo“ ist ein Angriff auf die Presse- und Meinungsfreiheit, eine essentielle Voraussetzung für Freiheit und Demokratie. Diesem Attentat dürfe man weder mit Angst, noch durch Maßnahmen, die das gesellschaftliches Zusammenleben tangieren, gar einschränken, begegnen. Für die Rosenheimer SPD gilt der Grundsatz der Freiheit des Andersdenkenden uneingeschränkt.

Äußerst beunruhigend ist allerdings, dass rechte Bewegungen wie PEGIDA nach dem Anschlag von Paris an Zustimmung gewonnen haben. Gerade muslimische Mitbürger und Mitbürgerinnen sind mit dem Vorurteil, Sympathien für einen fundamentalistischen Islamismus zu haben, konfrontiert. Dies entspricht ebenso wenig wie es der Angriff auf die Presse- und Meinungsfreiheit tut, den Grundsätzen einer freien und demokratischen Gesellschaft.

Pressemitteilung Stadtrat SPD Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Büro Maria Noichl

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