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Salafistenprediger Sven Lau muss fünfeineinhalb Jahre in Haft

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Party am Rosenheimer Bahnhof?

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Rosenheim - Viele Jugendliche beklagen sich über geringe Freizeit- und Partymöglichkeiten in der Stadt. Dem könnte jetzt möglicherweise das neue Bahnhofsareal Abhilfe schaffen.

Bereits in der Zufriedenheitsstudie, die von Studenten der Hochschule Rosenheim im Juli 2012 durchgeführt wurde, ist schnell klar geworden: Rosenheims Jugend fehlen Freizeitangebote und Diskotheken in der Stadt. Da der Ruf danach immer lauter wird, ist jetzt eventuell geplant, eine Art Eventarena für Pop-Konzerte im Süden des Bahnhofareals zu bauen. Dort besteht bereits ein Gebäude, das alte Ausbesserungswerk der Deutschen Bahn AG. "Das würde sich gut für Veranstaltungen eignen, da die Tendenz der Jugend da ist, in ganz einfach gestalteten Räumen zu feiern", erklärt Baudezernent Helmut Cybulska.

Auch der Rosenheimer Lokschuppen kommt so langsam an seine Grenzen. Durch die gut laufenden Ausstellungen, hat der Stadtjugendring, zeitlich gesehen, weniger Möglichkeiten den Lokschuppen für seine Zwecke zu nutzen. Hier möchte die Stadt, links vom Bahnhof, mit Blick auf den Haupteingang, eventuell alte Lagerschuppen der Deutschen Bahn umfunktionieren. Damit soll ein Alternativ-Angebot für den Stadtjugendring und seine Veranstaltungen geschaffen werden.

Bis dieser Wunsch vieler Jugendlichen nach mehr Freizeitangeboten und Diskotheken in Rosenheim erfüllt wird, ist erst einmal der Bahnhofsvorplatz im Süden des Bahnhofareals an der Reihe. Hier geht der Ideenwettbewerb für den Südtiroler Platz am kommenden Wochenende, 28./29. September in die nächste Runde. Die Jury wird dann über die 27 Arbeiten, die zum Ideenwettbewerb eingereicht wurden, entscheiden. Ab Montag, 8. Oktober, ist das Ergebnis der Jury im Foyer des Rathaussaales zu begutachten.

Bei dem Wettbewerb wurden den Teilnehmenden viele Freiheiten gelassen. Lediglich der Verkehrsfluss wurde zuvor von der Stadt Rosenheim bewertet und vorgegeben. Außerdem sollen sich die Ideen an einer guten Orientierbarkeit für die Bahnreisenden und einer leichten Auffindbarkeit der öffentlichen Verkehrsmitteln richten. Wer mit dem Rad unterwegs sein wird kann sich freuen: für rund 1500 Fahrräder, die am Bahnhof täglich Platz finden sollen, wird ein Fahrrad-Parkhaus gebaut. Das könnte an die neue Unterführung angegliedert werden, dafür wurde im Vorfeld beim Neubau bereits gesorgt.

Parallel zum Ideenwettbewerb, beschäftigt sich die Stadt Rosenheim auch mit den Baufeldern, links vom Brückenberg, stadtauswärts, die neu gestaltet werden sollen. Für das Baufeld 2, sollen Dienstleister, unter anderem ein Ärztehaus und ein Hotel Platz finden. Die Ausschreibung dazu wird es noch im ersten Halbjahr 2013 geben. "Es gibt außerdem schon Anfragen für die Baufelder 3 und 5. Was die Stadt hier beabsichtigt zu bauen, kann ich allerdings noch nicht bekannt geben", erklärt Wirtschaftsdezernent Thomas Bugl.

kmr

Quelle: rosenheim24.de

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