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Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen einen Mann und eine Frau

Zwangsprostitution in Rosenheimer Bordell?

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Rosenheim/Traunstein - Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft Traunstein soll im Sommer 2016 in einem Rosenheimer Rotlicht-Etablissement schwerer Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung stattgefunden haben. 

Kam es in einem Rosenheimer Bordell im Sommer 2016 zu einer Zwangsprostitution? Die Staatsanwaltschaft Traunstein hat nun Anklage gegen eine 23-Jährige Frau und einen 27-Jährigen Mann wegen schweren Menschenhandels zur sexuellen Ausbeutung erhoben.

Sohn als Druckmittel benutzt

Den Angeschuldigten wird zur Last gelegt, eine alleinerziehende Mutter eines 8-Jährigen Jungen zunächst in einem Münchner Bordell, dann wenig später in einem Rosenheimer Rotlicht-Etablissement gezwungen zu haben, über 30 Kunden zu bedienen. Das verdiente Geld sollen die Angeschuldigten der Frau abgenommen haben. Als Druckmittel haben sie nach Auffassung der Staatsanwaltschaft das 8-Jährige Kind der Geschädigten benutzt. Die Beschuldigten sollen gedroht haben, dem Kind etwas anzutun, sollte die Geschädigte der Prostitution nicht nachkommen.

Geschädigte wurde überlistet

Den Angeklagten wird vorgeworfen, die Frau unter dem Vorwand, einige Monate als Zimmermädchen in München arbeiten zu können, in das Bordell gelockt zu haben. Ihr Sohn sollte in dieser Zeit von einem Dritten versorgt werden.

Betreiber des Bordells hält sich bedeckt

Auf Nachfrage unserer Redaktion wollte sich der Betreiber des Rosenheimer Bordells zu dem Vorfall nicht äußern.

Prozessauftakt am 23. November

Der Prozessauftakt findet am 23. November um 9 Uhr am Landgericht Traunstein statt. Zwei weitere Prozesstage sind für die Verhandlung angesetzt:

30. November, 9 Uhr
11. Dezember, 9 Uhr

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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