ver.di fordert höhere Löhne 

Rosenheimer Beschäftigte streiken in Nürnberg für mehr Geld

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Nürnberg/Rosenheim - Es wird gestreikt. Insgesamt 50 Mitarbeiter des Rosenheimer Einzelhandels beteiligen sich am Dienstag an einer Kundgebung in Nürnberg. Betroffen sind rund 80 Betriebe in Bayern. 

Die Gewerkschaft ver.di hat zum Streik aufgerufen. Am Dienstag fahren deswegen Mitarbeiter aus mehr als 80 Betrieben des Groß- und Einzelhandels nach Nürnberg. Grund für den Streik ist demnachder enttäuschende Auftakt der Tarifverhandlungen im bayerischen Handel, wie Radio Charivari berichtet. 

50 Mitarbeiter von real,-, MediaMarkt und H&M aus Rosenheim beteiligen sich neben bayerischen Arbeitern von Amazon, Edeka, Lidl und Wöhrl an der großen Kundgebung. Zeitgleich findet in München die zweite Verhandlungsrunde im Tarifstreit statt. Laut br erwartet die Gewerkschaft rund 1.500 Streikende. 

ver.di fordert für die Beschäftigten im Einzelhandel unter anderem eine Erhöhung des Stundenlohns um einen Euro. Auszubildende sollen 100 Euro mehr pro Monat bekommen. Außerdem verlangt die Gewerkschaft die sogenannte Allgemeinverbindlichkeitserklärung der Tarifverträge.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Collage (dpa)

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