Nach schwerem Unfall von Eishockeyfans

Rosenheimer wollen den Unfallopfern helfen

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Rosenheim - Nach dem tragischen Unfall, bei dem acht Anhänger der Lausitzer Füchse verletzt wurden und ein Fan ums Leben kam, sammeln auch die Starbulls Geld.

Der tragische Autounfall von neun Anhängern der Lausitzer Füchse auf der A4 bei Hainichen in Sachsen hat tiefe Betroffenheit in Eishockey-Deutschland ausgelöst. Die jungen Menschen waren in der Nacht vom 30. auf den 31. Dezember bei der Heimfahrt vom Auswärtsspiel in Rosenheim schwer verunglückt.

Ein 23-Jähriger kam dabei ums Leben, die anderen acht Insassen des Kleinbusses wurden zum Teil schwer verletzt und ringen vereinzelt sogar noch um ihr Leben.

Seitdem zeigt sich wieder, wie groß die Solidarität und Hilfsbereitschaft unter den deutschen Eishockeyfans ist. Sofort wurde ein Spendenkonto eingerichtet, außerdem sollen verschiedene Benefizaktionen helfen, das Leid der Betroffenen etwas zu lindern, auch wenn das Leben eines Menschen natürlich in keiner Weise mit Geld aufzuwiegen ist.

Starbulls sammeln Spenden

Auch die Starbulls haben sich sofort bereit erklärt, sich an der Hilfe zu beteiligen. Der neu gegründete Fanbeirat unter der Leitung der Fanbeauftragten Erich Gottelt und Christian Kraus wird am Sonntag beim Derby gegen Landshut eine Becherspendenaktion initiieren. Zu diesem Zweck werden an mehreren Stellen des Stadions Sammeltonnen aufgestellt, wo die Besucher ihre leeren Getränkebecher hineinwerfen können.

Der gesammelte Pfandbeitrag wird dann vollständig auf das eigens eingerichtete Spendenkonto eingezahlt. Auch die Landshuter Anhänger werden sich an dieser Aktion beteiligen.

„Wir hoffen, dass ein stattlicher Betrag zusammenkommt, um den Familien wenigstens ein bisschen helfen zu können“, sagt der Fanbeauftragte Gottelt, der zudem bekannt gab, dass es vor dem Spiel auch noch eine Gedenkminute für die Verunglückten geben wird.

mw/ro24

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © TimeBreak21/re

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