Polizei stoppt rund 30 Kosovaren

Traunstein/Rosenheim - Wieder mal ein Fahndungserfolg für die Bundespolizei: Die Beamten schnappten am Montag zahlreiche Kosovaren, die unerlaubt eingereist waren.

Rund 30 unerlaubt eingereiste Kosovaren hat die Bundespolizei am Montag, 22. Dezember, insgesamt in Gewahrsam genommen. Fahnder stellten sie in grenzüberschreitenden Zügen aus Österreich fest. Am Abend trafen Schleierfahnder in einem Zug, der zwischen Salzburg und München verkehrt, auf 21 kosovarische Staatsangehörige, darunter zwei Kinder. Keiner von ihnen hatte für den beabsichtigten Aufenthalt in Deutschland Papiere dabei. Beim Halt in Rosenheim war für sie Reiseende.

Wenige Stunden zuvor kontrollierten die Bundespolizisten in einem Railjet aus Österreich eine siebenköpfige Gruppe, die ebenfalls aus dem Kosovo stammt. Auch in diesem Fall führten die Personen weder Visa noch Aufenthaltsgenehmigungen mit. Die unerlaubt Eingereisten mussten ihre Reise Richtung bayerischer Landeshauptstadt in Traunstein beenden und den Beamten zum Revier in Bad Reichenhall folgen. Ein Teil der unerlaubt Eingereisten wird das Land voraussichtlich schon bald wieder verlassen müssen.

Wie sich herausstellte, hatten mehrere von ihnen bereits in Ungarn Asyl beantragt. Diejenigen die bei der Bundespolizei um Schutz nachsuchten, wurden vorerst an die Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet. Bereits am Wochenende waren etwa 40 Personen aus dem Kosovo mit Zügen ohne die erforderlichen Aufenthaltspapiere in die Bundesrepublik eingereist. Die Zahl kosovarischer Staatsangehöriger, die auf illegale Weise über Österreich nach Deutschland kommen, steigt laut Bundespolizeiinspektion Rosenheim in diesem Monat offenkundig deutlich an.

Pressemeldung Bundespolizei

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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