Im Sinne der Bevölkerung eine Lösung finden

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An einem ersten runden Tisch wurden Maßnahmen besprochen wie die angekündigte Mautplficht abgewendet werden könnte.

Kiefersfelden - Der erste Runde Tisch zur Abwendung der Vignettenpflicht hat stattgefunden und die Beteiligten haben zahlreiche Maßnahmen besprochen.

Zu einem ersten koordinierenden Treffen luden Kufsteins Bezirkshauptmann Christian Bidner und Rosenheims Landrat Josef Neiderhell am gestrigen Dienstag nach Ebbs ein. Ziel dieses Treffens war es, weitere, konkrete Maßnahmen zu planen, um Österreichs Bundesministerin Doris Bures von den negativen Folgen der Wiederaufnahme der Vignettenkontrollen auf dem Teilstück der A12 von der Staatsgrenze bis zur Ausfahrt Kufstein Süd zu überzeugen.

Im Zuge der konstruktiven Aussprache war die einheitliche Meinung, dass als Basis für jedes weitere Vorgehen stichhaltige Fakten und unumstößliche Argumente erarbeitet werden müssen, die den drohenden „Verkehrsinfarkt“ und alle damit verbundenen Nachteile belegen. Hierzu soll es nun rasch zu einer Aktualisierung einer Studie aus dem Jahr 2007, die vom BMVIT dem Land Tirol und der ASFINAG in Auftrag gegeben wurde, kommen. Diese Studie zeigte bereits damals die drohenden massiven Verkehrsverlagerungen klar auf. 

Dialog mit Bundesministerium suchen

Finanziert soll die Neuauflage durch die Tiroler Landesregierung werden; diesbezügliche Gespräche wurden bereits von BH Bidner geführt.  Auch weiterhin gesucht wird der Dialog mit Ministerin Bures. Man sei gerne bereit, zu ihr nach Wien zu fahren, um die in vielerlei Punkten einzigartige Situation im Inntal rund um Kufstein darzustellen. „Es ist das dringlichste Ziel, die seit 1996 geltende Vereinbarung in Kraft bleiben zu lassen, zur dauerhaften Absicherung wird in weiterer Folge eine gesetzliche Regelung angestrebt“ so Euregio Inntal Präsident Walter J. Mayr. Ergänzend hält er fest, dass „das Inntal seit 2002 als Sanierungsgebiet ausgewiesen und somit in einer österreichweiten Sondersituation ist.“ Bei der grenzüberschreitenden Einrichtung Euregio Inntal sollen fortan die Informationsflüsse zusammenlaufen.

"Wir suchen auf allen Ebenen und in allen Regionen Verbündete", informiert Landrat Neiderhell, "ob auf Tiroler oder auf bayerischer Seite - wir sind offen für weitere konstruktive Vorschläge sowie für zielführende Initiativen auf lokaler und regionaler Ebene.“

Die Zeit drängt und es gilt nun, rasch stichhaltige Fakten auf den Tisch zu bringen, damit ein Inkrafttreten der Vignettenkontrollen ab 1. Dezember 2013 im Sinn der Bevölkerung abgewendet werden kann.

Quelle: Euregio Inntal

Quelle: rosenheim24.de

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