Untersuchungen in Wurzacher Firma

Insolvenz-Gutachter im Hause Georg Weiss aktiv

+
Georg Weiss bei der Kommunalwahl im Jahr 2014. Wegen vermeintlichem Wahlbetrug steht der Schechener im April 2016 nun vor Gericht
  • schließen

Schechen - Im Hause Georg Weiss ist derzeit ein Insolvenz-Gutachter am Werk. Dies bestätigen mehrere unabhängige Quellen. "Bussi-Schorschi" schweigt zu den Vorgängen:

Kaum ist es etwas ruhiger um Georg Weiss und seine vermeintlichen Verstrickungen in einen Fall von Wahlbetrug geworden, sorgt "Bussi-Schorschi" erneut für Schlagzeilen. Wie rosenheim24.de aus Insiderkreisen erfahren hat, wird derzeit ein Antrag auf Insolvenz geprüft. Genauer soll es um die Abbruch- und Demontagefirma des Schechener Unternehmers gehen.

Mehrere unabhängige Quellen bestätigten gegenüber rosenheim24.de, dass bereits ein Gutachter mit der Klärung der Vermögensverhältnisse des Unternehmens betraut sei

Neben dem Insolvenzgrund - drohende Zahlungsunfähigkeit, Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung - soll dabei auch geklärt werden, ob ein Verfahren vor dem Insolvenzgericht in Rosenheim eröffnet werden kann. Erst dann beschäftigt sich das zuständige Gericht mit der Frage, ob das Unternehmen stillgelegt oder vorläufig fortgeführt werden soll.

Ob es sich beim aktuellen Vorgang um einen Eigen- oder Fremdantrag handelt, ist nicht bekannt.

Zweite Firma "Weiss" in Schechen

Interessant dabei auch ein Blick in das gemeinsame Registerportal der Länder, denn: Dort finden sich seit Anfang Februar 2016 zwei Firmeneinträge, die dem Schechener zugeordnet werden können. Neben der bekannten Georg Weiss GmbH mit Sitz in Hochstätt-Wurzach, taucht dort seit Neuestem auch die Weiß GmbH in Schechen auf. 

Im Unternehmensregister nachgeprüft, stellen sich dabei zwei Unterschiede zwischen den beiden Firmen heraus: In der Beschreibung der Tätigkeitsfelder der neu gegründeten "Weiß GmbH" fehlen Demontage- und Abbrucharbeiten, als Geschäftsführerin ist dort Maria Weiß, die Mutter von Georg Weiß, eingetragen. 

"Bussi-Schorschi" schweigt zu den Vorgängen

Georg Weiss wollte sich auf Nachfrage von rosenheim24.de nicht zu den Untersuchungen in Sachen Insolvenz äußern.

Bereits 2012 hatte die Abbruch- und Demontagefirma des Schecheners für Aufregung gesorgt: In einem privaten Wald im Naturschutzgebiet am Simssee hatte die Firma Bauschutt abgeladen. Kurz vor einem Verfahren am Traunsteiner Landgericht hatte Weiss damals einem Kompromiss zugestimmt und die Wiederherstellung der Fläche veranlasst.

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser