Schießstand: Vorzeitige Schließung möglich

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Rosenheim - Das Bundesverteidigungsministerium hat der Bundestagsabgeordneten Angelika Graf auf deren Nachfrage mitgeteilt, dass eine vorzeitige Schließung der Standortschießanlage möglich ist.

Dies hängt laut Ministerium davon ab, ob die Kapazität der Standortschießanlage Bad Reichenhall sich als ausreichend erweist. Im ersten Halbjahr 2011 soll demnach für einen Zeitraum von drei Monaten versuchsweise der gesamte Schießausbildungsbetrieb der Standorte Bad Reichenhall und Bischofswiesen auf die dann nach einer Sanierung wieder komplett zur Verfügung stehende Standortschießanlage Bad Reichenhall verlagert werden. „Wenn alles klappt, könnte der Lärm bald der Vergangenheit angehören“, so Graf. Es sei ein Unsinn, die Brigade zu verlegen aber den Schießplatz zu erhalten.

Das Bundesverteidigungsministerium hat Angelika Graf zudem mitgeteilt, dass es die Bemühungen vorantreiben wolle, den kleinen Gebirgsübungsplatz „Reiteralpe“ wieder für spezielle Anteile der Schießausbildung freizugeben, was die Standortschießanlage Brannenburg entlasten würde. Die Nutzung der Brannenburger Schießanlage sei bereits reduziert und auf die Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 beschränkt worden. Im vierten Quartal 2010 seien nur noch 11 Schießtage geplant, die Anzahl der Nachtschießen sei auf ein Schießen im Monat und das Schießen von Reservisten auf einen Samstag im Monat begrenzt worden. „Ich freue mich, dass das Bundesverteidigungsministerium auf die Kritik reagiert hat. Wir sind auf einem guten Weg“, so Graf.

Pressemeldung Deutscher Bundestag Angelika Graf, MdB

Quelle: rosenheim24.de

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