A8: Schleierfahnder beenden Großschleusung

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Bad Reichenhall - 13 Asiaten haben am Sonntag versucht, illegal nach Deutschland einzureisen. Sie wurden dabei aber von den Schleierfahndern erwischt. Der ungarische Schleuser wanderte ins Gefängnis.

Die Traunsteiner Schleierfahnder haben am Sonntag, 22. Dezember 2013, die illegale Einreise von 13 Asiaten unterbunden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein wurde gegen den ungarischen Schleuser die Untersuchungshaft angeordnet.

Kurz nach Mitternacht war am Sonntagmorgen ein ungarischer Kleinbus am ehemaligen Grenzübergang Bad Reichenhall-Autobahn in das Bundesgebiet eingereist und von den Traunsteiner Schleierfahndern kontrolliert worden. In dem Fahrzeug befanden sich neben dem ungarischen Fahrer noch insgesamt 13 weitere Personen. Dabei handelte es sich um 7 Afghanen, 5 Iraner und einen Pakistani. Die 13 Personen, darunter auch zwei Kinder im Alter von 6 und 8 Jahren sowie 5 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 17 Jahren, führten überwiegend keine Ausweisdokumente mit.

Der mutmaßliche Schleuser, ein ungarischer Staatsangehöriger im Alter von 49 Jahren, räumte bei seiner Vernehmung die Schleusungsfahrt ein. Er sollte die 13 Personen von Budapest nach München fahren. Für ihre Schleusung, die über den Iran, die Türkei, den Balkan und von Ungarn schließlich nach Deutschland führte, mussten die Flüchtlinge an die Hintermänner bis zu 12.000 US-Dollar pro Person bezahlen!

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein wurde der 49-Jährige Ungar noch am Sonntagnachmittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl gegen den Mann, er kam in Untersuchungshaft.

Die geschleusten Personen stellten alle einen Asylantrag und wurden in die zentrale Aufnahmestelle in München gebracht.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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