Schnaitseer Thomas "eine Woche Bundeskanzler"

Die Preisträger des Aufsatzwettbewerbs mit der Jury und MdB Ludwig.

Rosenheim - Die Energiewende und die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise sind auch für Jugendliche wichtige Themen. Das ist die Bilanz des Aufsatzwettbewerbs der Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig.

20 Schülerinnen und Schüler hatten schriftlich festgehalten, was sie als Bundeskanzler sofort in Angriff nehmen würden. Den ersten Preis, eine politische Informationsreise nach Berlin für zwei Personen, gewann Thomas Schuhbeck aus Schnaitsee. Der 19-jährige Abiturient vom Gymnasium Gars würde zuerst versuchen, das Weltfinanzsystem in gesündere Bahnen zu lenken und dazu einen Sondergipfel der G 20 einberufen. Um das hochaktuelle Energieproblem zu beheben, würde er auf EU-Ebene ein europäisches Stromnetz anstreben.

„Wir waren beeindruckt von der Qualität der Aufsätze und der Sachkenntnis der Jugendlichen“, sagte Daniela Ludwig. Gemeinsam mit OVB-Chefredakteur Willi Börsch, dem Stellvertretenden Schulleiter des Karolinen-Gymnasiums Dr. Michael Schmidt und BRK-Jugendleiterin Barbara Wirth hatte sie die Sieger des Wettbewerbs ausgewählt. „Ich bin mir nicht sicher, ob ich in diesem Alter den Mut und die Energie gehabt hätte, mich mit einem Aufsatz zu beteiligen“, meinte auch OVB-Chefredakteur Willi Börsch.

Den zweiten Preis erhielt ebenfalls ein Jugendlicher aus Schnaitsee: Christoph Wenzl machte in seinem Aufsatz Vorschläge für eine Bürgermitbestimmung in Deutschland, schlug einen verpflichtenden 18-monatigen Sozialdienst vor und setzte sich für eine starke Unterstützung mittelständischer Unternehmen ein. Auch er regte eine europäische Energiepolitik an. Für seine Vorschläge erhielt er einen Gutschein über 100 Euro von der Firma Bensegger.

Außergewöhnlich war die Gewinnerin des Dritten Preises. Realschülerin Katrin Zehetmaier aus Bruckmühl wartete extra ihren 15. Geburtstag ab, um am Wettbewerb teilnehmen zu können – mit 14 wäre sie zu jung dazu gewesen. Sie erwies sich noch dazu als vorausschauend: Hartz IV-Familien würde sie als Bundeskanzlerin eine Art Ausweis geben, der es Kindern ermöglicht, in Sportvereine einzutreten oder ein Musikinstrument zu erlernen. „Damit haben Sie den Bildungsgutschein vorhergesehen“, lobte Daniela Ludwig. Kathrin Zehetmaier setzte sich außerdem für mehr Gehalt für soziale Berufe, z.B. für Altenpfleger ein und forderte eine gleichwertige Bezahlung von Männern und Frauen. Für ihre Ideen bekam sie einen Kino-Gutschein im Wert von 50 Euro.

Daniela Ludwig wird die Aufsätze gesammelt an den Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer und an Bundeskanzlerin Angela Merkel schicken. „Ich bin mir sicher, dass sich beide für die Gedanken der Jugendlichen interessieren. Vor allem waren alle Aufsätze sehr hochwertig – und die Entscheidung über die ersten drei Plätze ist uns nicht leicht gefallen.“

Die Aufsätze sind in Kürze auch im Internet nachzulesen: unter www.daniela-ludwig.de werden sie gesammelt veröffentlicht.

Pressemitteilung Daniela Ludwig

Quelle: rosenheim24.de

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