Schwerkranke freut sich über Spenden

Rosenheimerin Lina (12) hofft auf neues Familienauto 

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Lina freut sich über die große Spendenbereitschaft und die vielen Hilfsangebote - doch noch ist das Ziel nicht erreicht. 
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Rosenheimer - Im April berichtete rosenheim24.de über die schwerkranke Lina aus Rosenheim. Die Schülerin leidet unheilbar an der Multiorganerkrankung Neurofibromatose Typ 1, auch Morbus Recklinghausen genannt.

Ein Symptom: Die Wirbelsäule der Jugendlichen ist um 107° Grad verdreht und wächst nach außen, jede Bewegung schmerzt. Selbst ein kleiner Spaziergang ist für sie ohne Rollstuhl kaum möglich. Auch eine Operation im November brachte keine Verbesserung. 

Alle Fahrten mit dem Familienauto, einem Peugeot 306 Break, sind eine Tortur für das Mädchen. Ob Ausflüge mit den Eltern und den zwei jüngeren Geschwistern oder Fahrten zum Arzt: Schlimme und andauernde Rückenschmerzen sind vorprogrammiert. 

Die Familie wünscht sich daher einen VW Multivan für Lina, mit drehbaren Sitzen und mehr Freiraum auf der Rücksitzbank, so dass Lina nicht so eingequetscht sitzen muss und leichter ins Auto einsteigen kann. Doch die Finanzierung eines solchen Kleintransporters ist für sie ohne Hilfe nicht zu stemmen. 

Auch der Bayerische Rundfunk berichtete über Lina

Mutter Melanie Kreuzer wandte sich an die Medien - unsere Redaktion berichtete zuerst über Lina. Danach brachte auch der Radiosender Bayern 1 einen Beitrag. Auf BR24 wurde ebenfalls ein Artikel veröffentlicht

Lina und ihre Mutter Melanie Kreuzer

Diese Öffentlichkeitsarbeit brachte erste Erfolge: "Mittlerweile sind rund 11.000 Euro zusammengekommen", berichtet die 33-Jährige im Gespräch mit rosenheim24.de. "Wir danken allen Spendern von Herzen." Neben den Geldspenden habe es aber auch viele positive Rückmeldungen und Hilfsangebote auf die Artikel gegeben, freut sich die Mutter. 

Noch reicht das Geld nicht

"Wir sind in guten Kontakten mit Münchner Stiftungen, die uns auch helfen möchten und einen Betrag zusteuern würden", erzählt die Mutter. Dennoch klafft derzeit noch eine Lücke zur Finanzierung eines Multivan-Gebrauchtwagens, es braucht noch weitere Spenden.

"Es geht nicht darum, dass wir ein schönes Auto haben wollen. Das unterstellen uns manche böswillig. Dafür habe ich kein Verständnis und darum geht es gar nicht! Wir würden uns doch wünschen, dass wir darauf nicht angewiesen wären und unsere Tochter gesund wäre", so Melanie Kreuzer. 

Mit solchen persönlichen Angriffen können die Eltern schwer umgehen. Man merkt, dass die Kämpfe langsam auch ihre Kraftreserven aufbrauchen. Hinzu kommt die Sorge, dass sich Linas Gesundheitszustand weiter verschlechtert. Regelmäßig muss das Mädchen zur Tumorvorsorge - auch eine Folge der Neurofibromatose Typ 1.

Spendenkonto bei der Sparda Bank München

Weiterhin läuft die Spendenaktion auf dem Portal leetchi. Die Großmutter von Lina, Eva Fuchs, hat mittlerweile auch ein direktes Spendenkonto für ihre Enkelin bei der Sparda Bank München eingerichtet: IBAN: DE27 700905000104327713, Verwendungszweck: "Spende für Lina". 

Unsere Redaktion wird weiter berichten, wie es mit Lina und ihrer Familie weitergeht. 

Quelle: rosenheim24.de

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