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Medienbericht: Entscheidung über Seehofers Zukunft gefallen

Medienbericht: Entscheidung über Seehofers Zukunft gefallen

Ist das Eis auf unseren Seen schon dick genug?

DLRG warnt: Eisflächen auf Innkanal und Inn nicht betreten!

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Landkreis - Das bayerische "Winterwonderland" lädt momentan zu allerhand Wintersportaktivitäten ein. Schlittschuhbegeisterte zieht es vor allem auf das Eis der heimischen Seen. Doch wie sicher ist das derzeit?

UPDATE, 14.40 Uhr:

Durch die kalten Temperaturen ist stellenweise auch auf dem Innkanal und Inn im Landkreis Mühldorf eine dünne Eisschicht entstanden. 

Das Betreten von zugefrorenen Fließgewässern ist absolut lebensgefährlich. Bei einem Einbruch werden Tiere oder Personen sofort unter das Eis gezogen und haben kaum Überlebenschancen. Im Notfall zählt jede Sekunde – Passanten sollten unverzüglich Hilfe unter der Notrufnummer 112 anfordern. Anschließend können sie versuchen, den Eingebrochenen Personen Äste, Rettungsstangen oder –ringe zu reichen. Auf keinen Fall sollten sie das Eis selbst betreten. 

Weitere Informationen erhalten Bürger unter www.eisregeln.info und www.muehldorf.dlrg.de

Pressemitteilung DLRG Kreisverband Mühldorf a. Inn e.V.

Erstmeldung:

Winterzeit bedeutet Eiszeit. Derzeit frieren auf Grund der kalten Temperaturen langsam die heimischen Gewässer zu. Dennoch gilt auf den Seen besondere Vorsicht. 

Einen Guide, welche Seen schon begehbar sind, gibt es nicht. Achim Wiese, Pressesprecher der DLRG erklärt, dass sich die Tragfähigkeit rein theoretisch stündlich ändern könne." Um sicher zu gehen, sollte man sich bei den Gemeinden selbst erkundigen, ob die Seen schon freigegeben sind."

Eisregeln der DLRG

Die DLRG hat eine Pressemappe erstellt, in der sie die Gefahren an winterlichen Gewässern auflistet und Hinweise zur Rettung gibt.

Das Eis kann an verschiedenen Stellen eines Gewässers recht unterschiedliche Dicken aufweisen. Ursachen dafür sind:

  • Bodenwärme
  • Strömungen
  • Zuflüsse warmer Industriegewässer
  • Gasbläschen aus schlammigem Grund
  • dünn überfrorene Fischereilöcher
  • Einbruchstellen
  • Eisrisse

Folgende Eisdicken gelten als ausreichend:

15 cm für stehende und 18 cm für fließende Gewässer. Das Bayerische Landesamt für Umwelt hat auch ein Merkblatt zur Beurteilung der Tragfähigkeit von Eis herausgegeben.

Die größte Gefahr für eine im Eis eingebrochene Person ist eine starke Unterkühlung und die damit verbundene Abnahme der Kräfte und des Reaktionsvermögens. Zusammen mit dem Abtrieb schwerer Winterkleidung führt dies schon in wenigen Minuten zum Ertrinken.

Hier können Sie die Merkblätter der DLRG zur

Selbstrettung

,

Fremdrettung

und

Eisregeln für Kinder

einsehen.

Quelle: rosenheim24.de

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