Nach den Klagen nun „Tag der offenen Tür“

Camba Bavaria: „Alle sollen sehen, was wir hier machen“

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Seeon-Seebruck: Tausende Besucher kamen zum „Tag der offenen Tür“ der BrauKon GmbH und „Camba Bavaria“. Hier: Besucher im mittleren Gebäudeteil
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Seeon-Seebruck – Nach den Klagen gegen den Neubau der BrauKon GmbH und „Camba Bavaria" war es nun offenbar Zeit, bei einem "Tag der offenen Tür" zu zeigen, was man hat. Bei bestem Wetter waren tausende aus Nah und Fern dieser Einladung gefolgt.

Nigelnagelneu ist sie, die Brauerei „Camba Bavaria“ in Seeon-Seebruck. Beim Anblick der Edelstahltanks, -bottiche und –rohre fragt man sich schon, was das noch mit dem Handwerk des Brauers zu tun hat. Sehen tut man bis auf ein paar Schaugläser nämlich nur selten etwas davon, wie Bier gemacht wird. „Moderne Technik und traditionelles Handwerk schließen sich nicht aus“, erklärt Julia Wichtl, Sprecherin von „Camba Bavaria“ und der BrauKon GmbH. Schließlich seien bei allen automatisierten Abläufen immer noch Wissen und Erfahrung essentiell, will man ein gutes Bier brauen, das im besten Fall auch noch Charakter hat, den man schmecken kann.

Zeigen, was man anzubieten hat

So schlängelten sich die Besucher beim „Tag der offenen Tür“ durch das dreigeteilte Gebäude mit einer Gesamtfläche von rund 3.000 Quadratmetern, vorbei an den Tanks und Bottichen und an den Rohren entlang. Der für die Bevölkerung wahrscheinlich interessanteste Teil ist der in der Mitte. Dort werden die Camba-Biere gebraut. Links davon ist das Lager und rechts befindet sich der BrauKon-Bereich. Dort werden Apparate und Apparaturen gebaut, die man eben so braucht, um Bier zu brauen. Die BrauKon GmbH ist es nämlich, welche die Idee hatte, als Hersteller für schlüsselfertige Brauanlagen den interessierten Kunden aus der ganzen Welt gleich in der Praxis zu zeigen, was man anzubieten hat und was alles damit möglich ist. Daraus entstand „Camba Bavaria“.

Ein Showroom nicht nur für BrauKon-Kunden

Nach dem letzten Gerichtsentscheid konnte der neue Standort in Seeon-Seebruck schließlich fertig gestellt und in Betrieb genommen werden. Acht Millionen Euro soll alles zusammen gekostet haben. Herzstück im mittleren Gebäudeteil ist das 40-Hektoliter-Sudwerk. Ebenfalls im Mittelteil - und am „Tag der offenen Tür“ natürlich von den Besuchern besonders stark frequentiert - steht ein großer Tresen. Hier kann man das probieren, was die Brauer mit den Anlagen der BrauKon GmbH so alles an verschiedenen Bieren herstellen. Es ist ein Showroom für die Kunden. Auf Nachfrage von chiemgau24.de hieß es aber auch, dass er im Rahmen von Brauereiführungen o.Ä. für jedermann offenstehe.

Quelle: chiemgau24.de

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