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Sex-Prozess gegen Dirigenten: Staatsanwalt fordert eineinhalb Jahre Haft

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Würzburg - Der Prozess gegen den früheren Würzburger Generalmusikdirektor Jin Wang wurden am Montag die Plädoyers gehalten. Was der Staatsanwalt forderte:

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Wegen sexueller Nötigung einer jungen Frau soll der Würzburger Ex-Generalmusikdirektor Jin Wang nach Wunsch der Staatsanwaltschaft zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten auf Bewährung verurteilt werden. Vor dem Landgericht Würzburg trugen am Montag Anklagebehörde, Verteidigung und Nebenklagevertreter ihre Plädoyers vor. Wang ist angeklagt, weil er im Mai 2007 eine Musikstudentin sexuell belästigt haben soll.

Der Dirigent sprach von einvernehmlichen Zärtlichkeiten mit der heute 26-Jährigen. “Seine Annäherungen waren ihr nicht recht“, betonte die Staatsanwaltschaft jedoch. Die Frau habe kein Motiv, falsche Angaben zu machen.

Zuvor hatte das Gericht den psychiatrischen Sachverständigen für befangen erklärt. Der Mediziner hatte dem mutmaßlichen Opfer eine neurotische Verhaltensstörung bescheinigt.

Das Gutachten werde nicht in die Urteilsfindung einbezogen, erklärte der Kammervorsitzende Claus Barthel am Montag am Landgericht Würzburg. Einen neuen Experten wolle man nicht heranziehen, man sei in der Lage, die Aussage der Frau selbst zu bewerten. Die heute 26-Jährige wirft Wang vor, sie im Mai 2007 sexuell belästigt zu haben.

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