Nach Hochwasserkatastrophe in Simbach 

Trassenverlauf: "Ja zur A94" fordert schnelle Entscheidung

Simbach - Nachdem die Stadt letztes Jahr von einer Hochwasserkatastrophe heimgesucht wurde, fordert nun der Verein "Ja zur A94" eine rasche Entscheidung über den Trassenverlauf der A94 im Stadtgebiet.

Vergangenes Jahr war die Stadt von einem Jahrhunderthochwasser heimgesucht worden, zurzeit sind alle Verantwortlichen in Stadt, Landkreis und Land dabei, die Schäden zu bewältigen und für die Zukunft zu planen. Erst kürzlich wurden die Fluthelfer vom BRK geehrt und auch die Gemeinde profitiert von den EU-Fördergeldern für Wiederaufbaumaßnahmen.

Das heißt, die Entscheidungsträger sind dabei, möglichst schnell zu erwägen, wo die Stadtentwicklung mit Rücksichtnahme auf das Hochwasser stattfinden kann, wo Ersatzmaßnahmen möglich sind und wie die Verkehrserschließung und die Erschließung insgesamt in der Innenstadt aussehen soll. 

Die Entscheidung soll möglichst schnell gefällt werden

Deshalb hat sich der Verein „Ja zur A94“ an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und den Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann gewandt, mit der Bitte, die Entscheidung über den Trassenverlauf möglichst schnell herbeizuführen. Dazu ist ein besonderer Planungsauftrag für die Ortsdurchfahrt Simbach der Autobahn A94 notwendig, zudem müssen die dazu notwendigen Mittel bereitgestellt werden. 

Auch mit der notwendigen Biotopkartierung sollte so schnell wie möglich begonnen werden, da diese über ein Jahr laufen muss. „Nur so hat die Stadt Planungssicherheit“, betont Vereinsvorsitzender Günther Knoblauch, „dabei ist eine Abwägung der beiden Trassen nicht nur mit der Stadt, sondern auch mit den Bürgerinnen und Bürgern dringend notwendig.

"Es muss mit Hochdruck an der Fortsetzung gearbeitet werden"

„Dass die A94 nun in allen Abschnitten, auch zwischen Marktl und Pocking in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufgenommen wurde, i st ein sehr großer Erfolg und darüber freuen wir uns sehr“, so Knoblauch „nichtsdestotrotz muss jetzt mit Hochdruck an der Fortsetzung in Richtung Osten gearbeitet werden. 

Sowohl das Bundesverkehrsministerium als auch der Bayerische Innenminister haben uns zugesagt, die anstehenden Planungen zügig weiterverfolgen zu wollen. Beide Ministerien haben auch die Bedeutung einer durchgehenden A94 hervorgehoben. Dafür unser herzlicher Dank. Wir als Verein werden die weiteren Entwicklungen intensiv mitbegleiten.“

Pressemitteilung Verein „Ja zur A94 e.V.“

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Collage dpa

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