Rosenheimer Slackliner knackt eigenen Weltrekord

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Slackliner Alexander Schulz knackte am Eibsee seinen eigenen Rekord.

Rosenheim/Garmisch-Partenkirchen - Alexander Schulz hat am Eibsee seinen Anfang August aufgestellten Weltrekord gebrochen. Der Slackline-Weltmeister knackte eine magische Marke.

Slackliner Alexander Schulz hat wieder eine neue Bestmarke im Slacklinen aufgestellt. Der 23-Jährige überquerte das ca. 320 Meter lange Band und stellte damit einen neuen Weltrekord im Waterlinen auf, dem Begehen einer Slackline über Wasser.

Mitte Juli 2014 gelang ihm die spektakuläre Begehung der ersten Cablecar-Highline zwischen den Gletscherbahnkabinen der Bayerischen Zugspitzbahn am höchsten Gipfel Deutschlands, dann stellte er Anfang August auf Helgoland mit 271 Metern einen neuen Weltrekord im Über-Wasser-Slacklinen auf, wobei er mit einem HD-Modul am Arm zugleich hochauflösendes Fernsehen auf die Insel brachte. Nun brach er am Eibsee seinen eigenen Rekord noch einmal und knackte die magische 300-Meter-Marke.

Rosenheimer Slackliner stellt Weltrekord auf

Die Woche verbrachte Alexander mit seinen Freunden von One Inch Dreams (www.oneinchdreams.com), einer engagierten Münchner Slackline Gruppe, am Eibsee und trainierte dort für den Weltrekord. Dabei wurden verschiedene Längen gespannt und die spektakuläre Zugspitze im Hintergrund bot die richtige Kulisse dafür. Das Trainingsband war eine Polyesterslackline, die deutlich mehr wiegt als die Weltrekord-Slackline und dadurch schwieriger zu kontrollieren ist. Die Trainings-Slacklines wurden an den acht Inseln des Eibsees angebracht und die Weltrekord-Slackline überspannte das Wasser zwischen der Scheibeninsel und der Maximiliansinsel. Auf letzterer finden auch Traumhochzeiten statt und Alexander erfüllte sich mit der Begehung seinen eigenen Slacklinetraum.

Auf die Frage, warum er sich für seinen neuen Weltrekord gerade den Eibsee ausgesucht hat, hat der amtierende Weltmeister eine einfache Antwort parat: „Das blau-grüne Wasser, die Natur und die Kulisse der Zugspitze verleihen diesem Ort eine ganz besondere Magie. Hier gefällt es mir einfach sehr gut, da kann ich mich extrem konzentrieren und die Umgebung spornt mich sehr an.“ Und warum setzt er sich in so kurzer Zeit so großen Belastungen aus? „Ich bin gerade sehr gut drauf und wusste, dass ich die 320 Meter schaffen kann, wenn ich mich stark genug fokussiere. Klar muss dann die Tagesform passen und das Wetter muss auch mitspielen. Starker Wind hätte beispielsweise die Slackline und das Wasser darunter in Bewegung versetzt und dadurch das Laufen auf dem 2,5 Zentimeter breiten Band extrem erschwert. Während meiner Trainingsläufe hatten wir alle erdenklichen Wetterbedingungen, von stürmischem Regen bis Sonnenschein. Das hat mich aber nur stärker gemacht, denn ich war dadurch auf alles gefasst.“

Besucher des Eibsee Hotels konnten die Aktion von der Terrasse aus verfolgen und Interessierte fuhren mit dem Motorboot „Reserl“ oder Tret- und Ruderbooten in die Nähe der Slackline. Da so ein aufwendiges Projekt nicht alleine realisiert werden kann, wird Schulz mit Material vom Slackline-Hersteller Elephant Slacklines (www.elephant-slacklines.com) sowie von seinen Freunden der One Inch Dreams bei der Organisation und beim Aufbau unterstützt.

Durch eingespieltes Teamwork, viel Vorbereitung und einer großartigen sportlichen Leistung ist es Alexander Schulz gelungen, seine eigenen Grenzen zu verschieben.

Pressemitteilung One Inch Dreams

Quelle: rosenheim24.de

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