Energie-Fresser? So checken Sie Ihr Haus

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Mithilfe einer Wärmebildkamera kann der energetische Zustand Ihres Hauses geprüft werden.

Rosenheim - Kennen Sie den energetischen Zustand Ihres Hauses? Hier finden Sie Tipps und können sogar eine exklusive Energieberatung gewinnen.

Einer der größten Energiefresser in den eigenen vier Wänden ist die Heizung. Umso wichtiger ist es, ein optimal gedämmtes Zuhause zu schaffen. Doch wie checkt man den energetischen Zustand des eigenen Hauses?

Sie wollen wissen, wie es um die Energieeffizienz Ihres Zuhauses steht? Gewinnen Sie eine exklusive Energieberatung (inkl. Thermografie) mit Dipl. Ing. (FH) Rainer Kutzner und Wolfgang Fleidl, Abteilungsleiter Baufinanzierung der Sparkasse Rosenheim - Bad Aibling. Senden Sie dazu bis Montag, 25. Juli, bis 24 Uhr eine E-Mail mit Angabe von Name, Anschrift, Telefonnummer und Details zum Wohngebäude (Ein- oder Zweifamilienhaus) an: redaktion@ovb24.de

Anhand einer Wärmebildkamera kann man sich zu Beginn Klarheit verschaffen. Diese Kamera, auch Thermografie-Kamera genannt, erzeugt mithilfe eines Sensors ein Bild das unsichtbare Wärmestrahlen eines Objektes sichtbar macht. Vorhandene Temperaturverteilungen werden mittels verschiedener Farben dargestellt und können so anhand einer Skala Temperaturen zugeordnet werden. Wegen ihres sehr hohen Preises ist es für den Otto Normalverbraucher nicht ratsam sich eine Kamera zuzulegen, da eine Richtige Auswertung nur durch den Fachmann erfolgt. Eine kleine Kamera kostet etwa 3.000 Euro. Größere Apparate, die einen größeren Display und Sensor enthalten sind ab etwa 30.000 Euro zu erwerben.

Wann sollte ich mein Haus checken?

Die Hausfassade vor der Sanierung. Die roten und gelben Farben zeigen den Austritt der Wärmebrücken.

"Direkt nach Baufertigstellung des Eigenheims ist es ratsam das Haus nach seinem energetischen Zustand zu prüfen", so Dipl. Ing. (FH) Rainer Kutzner. Ist es ideal gedämmt, wird es das auch in Zukunft bleiben. In der Regel reicht eine kostenlose Prüfung mit der Wärmebildkamera. Die Zeiten für das Prüfen mit einer Thermografie-Kamera sind jedoch sehr begrenzt. Da zwischen der Außen- und Innentemperatur mindestens 15 Grad liegen müssen, bietet sich eine Messung nur im Winter an.

Eine Hausfassade nach der Sanierung. Das Grün deutet auf einen wesentlich geringeren Austritt der Wärmebrücken hin (siehe Skala).

Eine fachliche Beratung vom Experten ist erst dann notwendig, wenn man den energetischen Zustand des Hauses geprüft, und sich für eine Sanierung entschieden hat. Die Beratung des Experten ist nicht nur kostspielig (etwa 600 Euro) sie besteht aus genauen Ausmessungen der Wände und Räume, Auswertung des Dämmstoffes und ist deshalb nur bei Sanierungsplänen zu empfehlen. Ein optimal gedämmtes Haus schafft eine jährliche Energiekostenersparnis von etwa 50 bis 60 Prozent. Außerdem wird das Risiko von Schimmelpilzen in den eigenen vier Wänd deutlich gesenkt. Grundsätzlich wird empfohlen ein Haus komplett zu sanieren und keine Einzelmaßnahmen vorzunehmen . Nur so kann die Berechnung und Auswertung des Energieberaters idas erwünschte Ergebnis erzielen.

mk/red

Quelle: rosenheim24.de

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