Wegen Spritpreisen: Herztod an der Tankstelle

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An dieser Tankstelle geschah das Ungück.

Vilsbiburg - Mit den Spritpreisen steigt die Wut der Autofahrer. Kommt dann noch eine Kleinigkeit dazu, kann das das Fass zum Überlaufen bringen. Jetzt endete ein Fall tödlich.

 Einem 73-Jährigen wurde genau dies am Mittwochabend zum Verhängnis, er erlag auf dem Gelände einer Tankstelle einem Herzanfall. Die ganze Geschichte: Der Rentner fuhr gegen 17.30 Uhr zusammen mit seinem Sohn an eine SB-Tankstelle in Vilsbiburg (Landkreis Landshut). Er hatte seinen Wagen bereits betankt, als er plötzlich stutzig wurde.

Denn: Der auf der Zapfsäule angezeigte Literpreis stimmte offenbar nicht mit der großen Preistafel an der Straße überein, sondern war noch höher. Darüber hoch erbost, marschierten Vater und Sohn ins Kassenhäuschen, um den Tankwart zur Rede zu stellen. Schließlich wollte man nicht noch mehr bezahlen als an der Straße ausgewiesen.

Vilsbiburg: Herzinfarkt wegen Sprit-Preisen

Es kam offenbar zum Streit, in dessen Verlauf es auch zu Beleidungen gekommen sein soll. Der Sohn verließ daraufhin die Tankstelle und ging zur Polizei, um Anzeige gegen den Tankstellenpächter zu erstatten. Als er zurückkehrte, sah er seinen Vater leblos auf dem Boden liegen. Offenbar hatte er vor lauter Aufregung einen Herzanfall erlitten. Helfer des Roten Kreuzes waren bereits dabei, den 73-Jährigen zu reanimieren. Alles Bemühen blieb allerdings vergeblich, der Mann verstarb noch an der Tankstelle.

Quelle: rosenheim24.de

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