Josef Neiderhell verleiht Staatspreis

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Rosenheim - 35 Absolventen der Staatlichen Berufsschulen in Rosenheim, Bad Aibling und Wasserburg wurden mit dem Staatspreis ausgezeichnet. Landrat Josef Neiderhell nahm anschließend die Geehrten in die Pflicht:

35 Absolventen der Staatlichen Berufsschulen I in Rosenheim sowie Bad Aibling und Wasserburg wurden am Freitag mit dem Staatspreis ausgezeichnet. Sie schlossen ihre Berufsausbildung mit Durchschnittsnoten zwischen 1 und 1,2 ab. Landrat Josef Neiderhell, der die Urkunden überreichte, nahm die Geehrten in die Pflicht: Sie seien die zukünftige Stütze unserer Gesellschaft.

Die feierliche Veranstaltung im kleinen Kursaal in Prien eröffnete Gerhard Heindl, er leitet die Berufsschulen in Rosenheim und Wasserburg. In seiner Ansprache würdigte er nicht nur die erbrachten Leistungen der Staatspreisträger, sondern auch deren Persönlichkeit. Es reiche nicht, nur gut zu sein, sagte Heindl. Direkt an die ehemaligen Berufsschüler gewandt meinte er, sie werden für viele ein Vorbild sein, nehmen sie Rücksicht auf deren Schwächen, fördern sie deren Stärken. Wenn sie das beherzigen, dann bin ich überzeugt, werden sich viele Türen öffnen. Der Schulleiter riet den Geehrten, eine positive Einstellung mit in das Berufsleben einzubringen. Das fördere gute Leistungen und schaffe Zufriedenheit und damit Lebensfreude. Heindl gratulierte zum ausgezeichneten Fundament, das für die berufliche Karriere geschaffen worden sei. Lob gab es zudem vom Bad Aiblinger Berufsschulleiter Anton Seitz: Sie waren die Leistungsträger in unseren Schulen, ich hoffe, sie werden es auch in ihren Betrieben.

Landrat Neiderhell erinnerte an die hohe Bedeutung des Staatspreises. Der Gedanke, junge Menschen für ihre Leistungen zu belobigen entstand zu einer Zeit, als Bayern im Länderfinanzausgleich noch Nehmerland gewesen sei, also vor mehr als 30 Jahren, so der Landrat. Er lobte nicht nur die Staatspreisträger, sondern auch deren Ausbildungsbetriebe. Viele, vor allem unternehmergeführte Betriebe hätten auch in der Krise ausgebildet. An einem Tag so wie heute, werde dann die Ernte eingefahren. Neiderhell wagte eine Blick in die Zukunft der Geehrten: In den Betrieben werde man jetzt auf sie zugehen. Nützen sie die Chance, wenn man ihnen etwas zutraut.

Auch Priens Bürgermeister Jürgen Seifert ließ es sich als Hausherr nicht nehmen, drei gute Ratschläge zu geben. Besuchen sie Prien, so oft sie die Möglichkeit haben, war sein erster Rat. Zudem forderte er die Anwesenden auf, nie aufzuhören zu lernen sowie alles mit Freude zu tun.

Die Staatspreisträger erhielten eine Anerkennungsurkunde von der Regierung von Oberbayern sowie 100 Euro, die der Landkreis und der Staat stifteten. Musikalisch gestaltet wurde die Feier von einer Gruppe, bestehend aus zwei Lehrern der Berufsschule Bad Aibling und Mitgliedern der Jungen Riederinger.

Pressemeldung Stadt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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