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„Arme Schulschwestern“

Stadt Dinkelsbühl kauft Kloster

Dinkelsbühl - Die Stadt Dinkelsbühl im Kreis Ansbach ist seit Dienstag Besitzer eines früheren Klosters. Das teilte der Stadtkämmerer mit.

Dinkelsbühl ist Besitzer eines früheren Klosters. Die Stadt im Landkreis Ansbach habe den 1908 errichteten Gebäudekomplex von der Ordensgemeinschaft „Arme Schulschwestern“ erworben, teilte Stadtkämmerer Günter Pomp am Dienstag mit.

Der Stadtrat hatte sich bereits im November für den Kauf des rund 6100 Quadratmeter großen Areals mit Blick auf die Stadt ausgesprochen. Oberbürgermeister Christoph Hammer (CSU) unterschrieb den Kaufvertrag am Montag. Das Kloster wurde zuletzt als Pflegeheim für Mitglieder der „Armen Schulschwestern“ genutzt. Weil das Gebäude zu groß wurde, entschied sich der katholische Orden zum Verkauf, wie der Stadtkämmerer sagte.

Die Kommune erwarb das Areal für 550 000 Euro und will in nächster Zeit über die Verwendung entscheiden. Denkbar sei, dass eine Bildungs- oder Forschungseinrichtung Platz findet.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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