Bildung und Teilhabe: Jetzt Antrag stellen

Rosenheim - Die Stadt unterstützt jedes Jahr Schüler von Familien mit niedrigem Einkommen. Mit den Leistungen sollen die Chancen auf Teilhabe und Bildung ausgeglichen werden.

Ob Zuschüsse für Mittagessen, persönlichen Schulbedarf oder die Übernahme von Klassenfahrtkosten, die Stadt Rosenheim fördert seit zwei Jahren Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus Familien mit geringem Einkommen.

Amtsleiter Christian Meixner freut sich über die positive Entwicklung: „Viele Kinder und Jugendliche nutzen heute soziale Leistungen und Angebote, die sie vorher nicht in Anspruch genommen haben.“ Über die Hälfte aller potentiell anspruchsberechtigten Kinder erhielten im Jahr 2012 Leistungen für Bildung und Teilhabe. Obwohl über 2.400 Einzelleistungen bewilligt wurden, ist es der Stadt Rosenheim ein besonderes Anliegen, jedes anspruchsberechtigte Kind und jeden Jugendlichen zu erreichen.

In Rosenheim wurden am häufigsten Zuschüsse für das gemeinschaftliche Mittagessen und für Schulbedarf beantragt, aber auch für Teilhabeangebote wie etwa Mitgliedsbeiträge für Sportvereine und Ausflüge von Schulen oder Kindergärten.

Besonders im Bereich der Lernförderung ist noch großes Potential vorhanden. „Hier könnten deutlich mehr Anträge gestellt werden, trägt doch diese Hilfe direkt zur Verbesserung der schulischen Leistungen bei und erhöht die Chancen auf einen guten Berufsstart“, so Verena Wieland, Leiterin der Stelle für Bildung und Teilhabe. Deshalb raten wir anspruchsberechtigten Eltern, die im Stadtgebiet Rosenheim wohnen und noch keinen Antrag gestellt haben, sich an das Sozialamt der Stadt Rosenheim, Herrn Prill, Telefon: 08031/365-1493 zu wenden und beraten zu lassen.

Für alle, die bereits Leistungen für Bildung und Teilhabe erhalten, weisen wir darauf hin, die Anträge für das neue Schuljahr bereits jetzt zu stellen. Zum Antragsformular

Mögliche Leistungen:

Leistungen können beantragt werden für ein- bzw. mehrtägige Fahrten der Schule oder der Kindertageseinrichtung, Leistungen für den persönlichen Schulbedarf sowie für Schülerbeförderung. Zudem ist die Übernahme der Kosten für Nachhilfeunterricht möglich sowie die Bezuschussung des Mittagessens in der Schule oder in der Kindertageseinrichtung. Darüber hinaus können 10,00 Euro monatlich für Vereinsbeiträge, Unterricht in künstlerischen Fächern oder für die Teilnahme an Freizeiten bewilligt werden.

Anspruchsberechtigt sind:

Nicht nur Kinder, deren Eltern "Hartz IV" beziehen, sondern auch Empfänger von Sozialhilfe, Wohngeld, Kinderzuschlag oder Empfänger von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Ebenso Familien, deren Einkommen knapp über dem Bedarfssatz der Sozialhilfe oder Grundsicherung liegt, haben unter gewissen Voraussetzungen Anspruch auf Leistungen für Bildung und Teilhabe.

Bedürftige Kinder und Jugendliche haben einen Rechtsanspruch auf’s Mitmachen - das ist ein großer Schritt zu mehr Motivation, mehr Bildung und mehr Chancen für die Zukunft!

Pressemitteilung der Stadt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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