Immobilientag und Freiluft-Kino

Rosenheim - Der Projektplan des Stadtmarketings für 2011 lag jetzt den Mitgliedern des Ausschusses für Wirtschaft und Tourismus vor. Das Volumen der gemeinsamen Projekte umfasst 504.000 Euro.

Die Nachfrage mancher Stadträte zu bestimmten Projekten konnte Christian Ehinger, der Leiter des Stadtmarketings, noch nicht so konkret wie gewünscht beantworten, da entsprechenden Sitzungen mit den Verbänden und den Partnern aus der Wirtschaft erst noch stattfinden werden. Das Volumen der gemeinsamen Projekte umfasst 504.000 Euro, die Beteiligung des Stadtmarketings ist auf 80.000 Euro veranschlagt.

Der Haushaltsansatz für das Stadtmarketing wurde durch die Einsparvorgabe der Stadtverwaltung von 20 Prozent des Ansatzes von 75.000 auf 60.000 Euro verringert. Aus dem - verständlicherweise noch nicht abgerechneten - Jahr 2010 hofft Ehinger auf einen Überschuss zwischen 10.000 und 20.000 Euro, da zwei durchgeführte Projekte billiger waren als angenommen. So ergibt sich aus diesen Einsparungen der voraussichtliche 80.000-Euro-Etat. Der Ausschuss genehmigte die Planung einstimmig.

In der Juli-Sitzung des Ausschusses war über das Projekt "Marke Rosenheim" zum Aufbau einer Markenidentität der Innstadt diskutiuert worden. Außer dem Glücksfall der tourismusfördernden "Rosenheim-Cops"-Fernsehserie wird die Stadt mit "Holzkompetenz" assoziiert, aber - so damals Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer: "Wir brauchen noch etwas anderes." Daran wird 2011 verstärkt gearbeitet.

Einzelne Projekte der Öffentlichkeitsarbeit - angesetzt sind dafür im Stadtmarketing-Etat 15.000 Euro - sind unter anderem ausgewählte gemeinsame Werbeaktivitäten mit Handel, Wirtschaft und Kultur zu regionalen Schwerpunkten, die Vermarktung der "Rosenheim-Cops" und den Internetauftritt. Auch wird ein Logo für das Stadtmarketing entwickelt, da das der Stadtverwaltung für solche Zwecke nicht geeignet ist.

Rund 10000 Euro sollen für Partnerschaften, Unterstützungen und Begleitung von überregional wirksamen Veranstaltungen ausgegeben werden. 5000 Euro werden als hälftige Kosten für den "2. Rosenheimer Immobilientag" angesetzt. Er ist auf Donnerstag, 17. März, im großen Rathaussaal terminiert. "Beim ersten Immobilientag im letzten März wurden wir von einer Anmeldungswelle überrollt, so dass es mit 200 Personen eng im Saal wurde. Sollten die Anmeldungen für 2011 die Zahl deutlich überschreiten, müssen wir ins Kuko ausweichen, was zur Terminverschiebung führen kann", so Ehinger.

2000 Euro sind für vorbereitende Arbeiten für die Nutzung der Nicklwiese, für die Europäische Metropolregion München (EMM) und "Rosenheim 2014" angesetzt. Letzteres ist das bevorstehende 150. Jubiläum der Erhebung des Marktes Rosenheim zur Stadt durch König Ludwig II. im Jahr 1864.

"Die Stadt kann 18 Sonderveranstaltungstage pro Jahr nutzen. Da bietet es sich an, den ehemaligen Standort der WV-Bühne während der Landesgartenschau auf der Nicklwiese im Mangfallpark Süd für größere Veranstaltungen zu nutzen", so Ehinger. Dort seien sämtliche dafür notwendige Infrastruktur- Voraussetzungen wie Strom-, Wasser- und Abwasseranschlüsse vorhanden. Vorstellbar wären zum Beispiel Freilicht-Filmvorführungen in Zusammenarbeit mit dem Citydome-Kino oder auch Konzerte. "Die Rosenheimer haben diese Wiese, die vor fünf Jahren noch ein Maisfeld war, bei der Gartenschau neu für sich entdeckt." Ähnlich wie im Englischen Garten können die Bürger hier auf der Liegewiese stadtnah Picknick machen. "Es sind viele Möglichkeiten, die sich hier anbieten", so Ehinger.

hh/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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