Stationäre Behandlung wegen pädophiler Störung

Traunstein - Am Dienstag wurde ein Mann aus dem Landkreis Rosenheim wegen Kinderporno-Bildern auf seinem PC verurteilt. Er hofft nun auf eine mehrmonatige Behandlung.

Heute Nachmittag fiel vor dem Landgericht Traunstein das Urteil in einem Kinderporno-Prozess gegen einen Mann aus dem Landkreis Rosenheim. Der Angeklagte wurde zu 19 Monaten auf Bewährung verurteilt und muss sich zudem einer dreimonatigen stationären Behandlung unterziehen. Hierbei sollen seine pädophile Störung und seine Depression behandelt werden. Im Anschluss entscheiden die Ärzte über eine weitere Folgebehandlung.

Der Mann hatte im Internet über verschiedene Tauschbörsen anderen Nutzern dieser Plattformen kinderpornografisches Material zum Download angeboten.

Bereits nach seiner Festnahme wurde der Mann in einer Forensik behandelt. Der Gutachter und der Richter zeigten sich zuversichtlich, dass der Verurteilte nach einer erfolgreichen Behandlung keine Gefahr mehr für die Gesellschaft darstelle.

Der 45-Jährige hat das Urteil akzeptiert. Er hofft jetzt durch die Aufdeckung seiner Taten, die er umfassend gestanden hatte, die sexuelle Störung zu überwinden.  

Seine Kooperationsbereitschaft bei der Polizeidurchsuchung und den anschließenden Ermittlungen milderte die Strafe. 

tj/mg

Quelle: chiemgau24.de

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