Steelcase erfindet Lernräume neu

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Rosenheim - Noch immer werden Klassenzimmer von der Struktur geprägt, die Mitte des 18. Jahrhunderts eingeführt wurde. Aber die Firma Steelcase hat sich diesem Problem angenommen und erfindet Lernräume jetzt neu.

 Als Weltmarktführer für Büromöbel und innovative Raumlösungen sowie im Rahmen seiner Kooperationen mit zahlreichen Bildungseinrichtungen startet Steelcase Inc. in den Hochschulbereich. Mit dem flexiblen Schalenstuhl „Node“ wird Steelcase aus starren Klassenzimmern effektive und motivierende Lernumgebungen machen.

Enorme gesellschaftliche, demografische und technologische Veränderungen lösen einen gravierenden Wandel im Bildungsbereich aus, der sich auf vielfältige Weise bemerkbar macht: zum Beispiel durch immer mehr Teamarbeit und interaktives Lernen, durch verschiedene Kulturen und Altersgruppen, durch globalen Wettbewerb der Universitäten untereinander, durch höchst technikaffine Studenten, durch unbegrenzten, virtuellen Zugriff auf Informationen sowie durch einen „War for Talents“ – dem Kampf um die besten Lehrkräfte und Studenten. Die Vermittlung von Wissen sowie selbständiges, lebenslanges Lernen waren noch nie so wichtig wie heute im Zeitalter des globalen Wettbewerbs. Speziell in Europa wird unsere Fähigkeit zu Innovation über unsere wirtschaftliche Zukunft entscheiden.

Effektives Lernen in einer multifunktionalen und flexiblen Umgebung

Da Bildungseinrichtungen diese Entwicklung bislang nicht mitgegangen sind, müssen sie sich nun möglichst rasch auf die neuen Herausforderungen einstellen. So zeigte ein gemeinsames Forschungsprojekt von Steelcase und der Ludwig-Maximilians- Universität München (LMU) mit 262 Studenten („Klassenzimmer der Zukunft“): Effektives Lernen kann nur in einer multifunktionalen, flexiblen Umgebung stattfinden. Durch innovative Raumkonzepte wird Interaktion gefördert und die Lernenden werden in eine zentrale, aktive Rolle versetzt. Bei der Steelcase Langzeitstudie „Lernwelten der Zukunft“ fühlten sich die Teilnehmer durch flexible Raumkonzepte entscheidend in ihrer Teamarbeit unterstützt. Die Studie wurde von 2008 bis 2010 an der Hochschule Rosenheim mit 85 Studenten durchgeführt. Wissenschaftliche Analysen wie diese machen deutlich, dass ein neues Bewusstsein für Raumgestaltung im Bildungsbereich unabdingbar ist. Bei jeder Raumplanung ist es notwendig, zunächst das Wo und das Wie des Lernens zu analysieren. Steelcase hat daher Leitlinien zur Gestaltung multifunktionaler und behaglicher Unterrichtsräume entwickelt, die interaktive und partizipative Lehrkonzepte unterstützen. Sämtliche Möbel sollten sich zeitsparend rollen, zusammenklappen, stapeln und verstauen lassen.

Node revolutioniert die Hochschulen

Ebenso wie alle anderen Steelcase Produkte ist der Schalenstuhl „Node“ das Ergebnis jahrelanger Forschungsarbeit. „Node“ wurde als Antwort auf die Anforderungen künftiger Lernumgebungen konzipiert, in denen der häufige und fließende Wechsel zwischen unterschiedlichen Unterrichtsmethoden an der Tagesordnung ist und digitale Medien mehr und mehr zum Einsatz kommen. Verantwortlich für die Entwicklung des Node in Zusammenarbeit mit dem mehrheitlich zu Steelcase gehörendem Designbüro IDEO ist James Ludwig, Head of Global Design von Steelcase Inc. Node soll die Dynamik im Unterricht fördern. Der Stuhl ermöglicht ein unkompliziertes Rotieren und dadurch eine schnelle Veränderung der Raumsituation abgestimmt auf die Anforderung der aktuellen Lern- und Lehrmethode. Seine rundum drehbare Sitzfläche ermöglicht es den Studierenden, sämtliche Informationen an Wänden, Tafeln, Whiteboards oder Bildschirmen wirbelsäulenschonend zu überblicken. Wo immer sich die Studenten im Lernraum aufhalten – lästiges Umräumen und Suchen gehören der Vergangenheit an, denn Node hat immer alles dabei. Dafür sorgen ein geräumiges Taschenfach im Fußraum sowie eine großflächige, verstellbare Arbeitsplatte für elektronische Geräte, Bücher und Hefte. Lästiges Schleppen schwerer Bücher entfällt und mit Node macht das flexible und bequeme Rollen zur nächsten Lernsituation auch noch Spaß.

Dynamisches Lernen statt eindimensionalen Lehrens

Zwei Jahrhunderte lang galt der klassische Frontalunterricht in langen Stuhl- und Tischreihen als optimal. Der Blick der Schüler sollte ausschließlich auf den Lehrer gerichtet sein. Den Anforderungen unserer Zeit kann diese Methode nicht mehr gerecht werden. Es gilt, den Fokus aufs Lernen statt aufs Lehren zu lenken. „Schüler und Lehrer müssen in Entwicklungsprozesse mit einbezogen werden, “ erklärt Henning Figge, Vorstandsvorsitzender der Steelcase Werndl AG. „Wir möchten Schulen und Universitäten in ihrem Bildungsauftrag unterstützen, indem wir motivierende und erfolgsversprechende Lernräume konzipieren. Mit gutem Design können wir das Klassenzimmer neu erfinden und die vermeintlichen ‚Grenzen’ des Lernens verschieben.“

Weitere Informationen erhalten Sie auf „Steelcase TV“: www.youtube.com/user/STEELCASETV

Pressemeldung Steelcase Werndl AG

Quelle: rosenheim24.de

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