Auf Infoabend in Stephanskirchen

Bayernpartei: "Recht und Gesetz außer Kraft gesetzt"

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Der Rosenheimer Kreisrat und Kreisvorsitzende Sepp Lausch

Stephanskirchen - Auf einem Infoabend der Bayernpartei wurde zu den aktuellen Themen der Politik außergewöhnlich emotional diskutiert.

Zu einem Infoabend lud kürzlich der Ortsverband Stephanskirchen der Bayernpartei ein. Der Vorsitzende und Dritte Bürgermeister Robert Zehetmaier konnte zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger begrüßen, darunter auch die Kreisräte Alfons Baumgartner aus Grassau und Helmut Freund aus Wildenwart, sowie seinem Gemeinderatskollegen und ersten Feuerwehrkommandanten Florian Beck.

Zehetmaier ging bei seiner Begrüßung auf die Situation in der Gemeinde Stephanskirchen und den Landkreis Rosenheim ein. Hauptreferenten des Abends waren der Münchner Bezirksrat und Generalsekretär der Bayernpartei Hubert Dorn und der Rosenheimer Kreisrat und Kreisvorsitzende Sepp Lausch. Dieser stellte nach einer Gedenkminute für die Opfer der islamistischen Attentate von Paris zu Beginn die Bayernpartei kurz vor, wies auf die kräftig steigenden Mitgliederzahlen und die mit rund 700.000 Klicks recht erfolgreichen Auftritte der Bayernpartei auf Facebook hin. 

Lausch ging auf die Flüchtlingssituation ein, betonte, dass die Bundesregierung Recht und Gesetz außer Kraft gesetzt habe und die Massen an Flüchtlingen in allen Belangen das Heimatland überfordern würden. Auch auf die panikartigen Forderungen der CSU folgten keine Taten, da ja Seehofer und Co. von Angela Merkel am Gängelband durch die Berliner Manege geführt würden, so Sepp Lausch zum Schluss seiner Ausführungen. 

Bezirksrat Hubert Dorn forderte die CSU auf den Länderfinanzausgleich in Höhe von über 5 Milliarden auf ein Sperrkonto einzuzahlen, solange bis sich die Bundesregierung wieder in der Asylfrage an Recht und Gesetz halte. Eine Bundesregierung die sich außerstande sehen würde, die Staatsgrenzen zu schützen erkläre sich selbst für handlungsunfähig, so Hubert Dorn.

Er forderte bei den heiklen Themen Asyl und Einwanderungen eine Volksabstimmung, da diese beiden Themen das Land nachhaltig verändern würden. Leider sehe das deutsche Grundgesetz diese Möglichkeit gar nicht vor, die bayerische Verfassung sehr wohl. Dies könne nur heißen das Bayern sich von Berlin emanzipieren und sein Schicksal selbst in die Hand nehmen müsse, meinte Dorn.

In der anschließenden Diskussionsrunde unter dem Motto „jetzt red i“ kamen auch die vielfältigen Bedenken der anwesenden Bürger zur Sprache. Hinterfragt wurden auch die Ursachen der Flüchtlingskrise und die Auswirkungen auf die ganze EU. Auch die ganz erheblichen finanziellen Auswirkungen der Flüchtlingskrise, auch in den Sozialkassen des Bezirks Oberbayern wurden erörtert und der Zusammenhang der offenen Staatsgrenzen mit den Anschlägen von Paris diskutiert.

Mit dem Wunsch an die Anwesenden, die Bayernpartei auch aktiv zu unterstützen, damit auch für unsere Kinder und Enkelkinder noch „Gott mit dir dem Land der Bayern“ gilt, beschloss Sepp Lausch eine außergewöhnlich emotionale, interessante und doch sehr sachlich geführte Infoversammlung der Bayernpartei.

Pressemitteilung Bayernpartei

Quelle: rosenheim24.de

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