Bald wird am Knoten St. Georgen gebaut

So werden die neuen Ampeln auf der B304 funktionieren

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Die Kreuzung an der B304 von der Irsinger Straße her gesehen. Ende April wird das Ampelsystem auf der Bundesstraße installiert.
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Traunreut - Um die langen Staus in St. Georgen, vor allem von Traunreut auf die B304, in den Griff zu bekommen, wird bald ein geschicktes Ampelsystem installiert. Hier alle Details.

Vor allem zu den Stoßzeiten staut es sich in St. Georgen oft weit in Richtung Traunreut - für das Einfahren auf die B304 braucht's dann viel Geduld. Im Dezember haben sich Straßenbauamt und Bahn auf eine Lösung geeinigt, die am Donnerstag dem Traunreuter Stadtrat in allen Details vorgestellt wurde. Baubeginn ist für Ende April geplant.

So funktioniert die Ampelanlage

  • Auf der B304 werden in beiden Richtungen Bedarfsampeln errichtet. In zwei Fällen schalten diese Ampeln auf rot und machen die Kreuzung frei: Zum einen, wenn ein Auto auf der TS42 (von Traunreut kommend) bzw. auf der Irsinger Straße länger als eine Minute steht - zum anderen, wenn an diesen beiden Punkten der Stau länger wird als 35 Meter. In den Boden verbaute Induktionsschleifen werden die Situationen erkennen und auf der B304 die Ampeln auslösen.
  • Die Ampeln auf der B304 werden so eingestellt, dass es sich dort maximal 60 Meter staut. So soll der nördliche Bahnübergang immer frei von Autos bleiben. 
  • Damit die Autofahrer von Traunreut kommend auch verlässlich wissen, dass von der B304 kein Verkehr mehr kommt, wird auf der gegenüberliegenden Seite ein Lichtsignal installiert. Abgebogen werden kann aber selbstverständlich immer, wenn der Verkehr auf der Bundesstraße es zulässt.
  • Die fixe Blitzeranlage bleibt bestehen.

Damit wird es für die Abbieger von Traunreut kommend und von der Irsinger Straße künftig schneller und vor allem ungefährlicher werden. Wer auf der Bundesstraße unterwegs ist muss dafür in Kauf nehmen, dass es auch mal länger dauern kann, vor allem zu den Stoßzeiten, wenn der Andrang von den Nebenstraßen zu groß wird. 

Für die Stadt Traunreut werden keine Kosten entstehen. Bund und Landkreis werden die Ampelanlage finanzieren. 

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Quelle: chiemgau24.de

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