Studenten entwickeln Designkonzept

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Rosenheim - Vorschläge für ein neues Designkonzept entwickelten Studenten der Fakultät für Innenarchitektur. Die drei Besten wurden jetzt vom Firmenvorstand prämiert.

Im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Sportmode-Hersteller Maloja aus Rimsting haben Studierende der Fakultät für Innenarchitektur während des Sommersemesters 2011 Vorschläge für ein neues „Shop-in-Shop-System“ entwickelt - ein Konzept, über das Produkte innerhalb größerer Ladenflächen zum Verkauf angeboten werden. Am Mittwoch, 29. Juni 2011, präsentierten zehn Teams ihre Entwürfe. Die drei Besten wurden von den betreuenden Professoren und vom Firmenvorstand prämiert.

Am besten kam der Entwurf von Magdalena Moder und Benjamin Laußer an. Wie ihre Kommilitonen entwickelten sie nach Vorgaben des Sportartikelherstellers und dessen Produktphilosophie einen Vorschlag, wie sich die Firma mit einem individuellen Shop innerhalb anderer Verkaufsflächen zukünftig präsentieren könnte: „Wir konnten das, was unsere Produkte auszeichnet, in allen Gestaltungselementen wieder finden“ begründete Klaus Haas, Geschäftsführer von Maloja die Entscheidung der Jury und lobte die extrem aufwändige Detailarbeit, die die angehenden Innenarchitekten investiert hatten.

Das Konzept haben die beiden Gewinner gemeinsam entwickelt. „Ich bin zufällig vor kurzem über den Maloja-Pass gefahren und habe ein paar Aufnahmen gemacht. Die Fotos haben wir ausgewertet, und die Besonderheiten der Gegend abgeglichen mit der Firmenphilosophie unseres Auftraggebers“ erklärt Benjamin Laußer. „Deswegen haben wir die unterschiedlichsten Materialien verwendet“ ergänzt Magdalena Moder. „Die Wasserrohre stehen für die Gebirgsbäche und den Inn, der dort entspringt, dienen aber gleichzeitig als Installation für Beleuchtung oder als Kleiderstange. Die Rückwände sind aus Treibholz und alten Bootsplanken gebaut und zum Teil mit einem groben Baumwollstoff bezogen – Materialien und Farben, die die natürliche Umgebung am Maloja-Pass widerspiegeln“, so die Innenarchitekturstudentin.

„Eine Hochschule für angewandte Wissenschaften lebt davon, dass Studierende in Kontakt kommen mit Firmen und für diese Projekte ausarbeiten. So können sie ihr Wissen umsetzen und lernen frühzeitig, was in ihrem späteren Beruf auf sie zukommt“ erklären die betreuenden Professoren Michael Körner und Kilian Stauss die Zusammenarbeit mit der Rimstinger Firma. „Hier wurde die Praxis mit der Theorie so verbunden, dass beide Seiten davon profitieren“ begründet Peter Räuber, zweiter Geschäftsführer von Maloja, das gelungene Experiment, mit dem kreativen Nachwuchs aus Rosenheim zusammen zu arbeiten. Den zweiten Platz erlangte Christina George, den dritten Platz Carina Christoffel und Susanne Huber.

Pressemitteilung Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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