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Online-Geschenkekauf: Auf Sicherheit setzen

Stuttgart/Berlin – Polizei, eBay und der "Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V." (bevh) informieren über sicheren Geschenkekauf im Internet. Wir haben die "Goldenen Regeln".

Weihnachtsgeschenke lassen sich schnell mit wenigen Mausklicks online bestellen. Auch dieses Jahr wird die Zahl der Online-Käufer gerade zu Weihnachten wieder steigen. Doch neben der Bequemlichkeit spielt auch die Sicherheit beim Online-Einkauf eine große Rolle. Die Kampagne „Online Kaufen - mit Verstand!“ der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes, des weltweiten Online-Marktplatzes eBay und des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) informiert anhand der „Sieben Goldenen Regeln“ über den sicheren Einkauf im Netz.

Gerade in der Vorweihnachtszeit ist der digitale Warenkorb gut gefüllt – doch nicht jedes Internet-Schnäppchen war im vergangenen Jahr auch eines. Das belegen die Fallzahlen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik für Deutschland beim Warenbetrug mit dem Tatmittel Internet: Sie stiegen auf 67.963 Fälle im Jahr 2013. Im Vergleich dazu wurden 2012 54.164 Fälle von Warenbetrug registriert. Opfer von Warenbetrug erstehen im Internet Waren, bezahlen diese meist per Vorkasse, erhalten diese aber nicht. Diese Betrugsform macht über ein Viertel (26,4 Prozent) aller Straftaten (257.486 Fälle insgesamt) aus, die mit dem Tatmittel Internet 2013 erfasst wurden. „Der Anstieg der Fallzahlen zeigt deutlich, dass Vorsicht immer angebracht ist – besonders auch beim Einkauf im Internet“, sagt Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Betrügerische Internetangebote fallen oft durch besonders günstige Preise auf. Deswegen sollte jeder Einkauf im Internet gründlich geprüft werden. Sichere Zahlungswege und ein schnell auffindbarer Verweis auf das Widerrufs- und Rückgaberecht können dabei helfen, seriöse Anbieter von Betrügern zu unterscheiden“, erklärt Klotter. In jedem Fall gilt aber: „Wer Opfer eines Betrugs beim Online-Kauf geworden ist, sollte bei der Polizei Anzeige erstatten“.

Martin Groß-Albenhausen, Referent für E-Commerce und Marketing beim bevh, fügt an: „Immer mehr Menschen nutzen gerade zu Weihnachten die Vorteile des stressfreien Online-Einkaufs. Befolgt man einige grundlegende Regeln, kann man sich vor schwarzen Schafen schützen und die Adventszeit umso entspannter genießen. Eine Kampagne wie „Online Kaufen - mit Verstand!“ hilft maßgeblich dabei, Verbraucher zu informieren und zu sensibilisieren.“

Dr. Nikolaus Lindner, Leiter Government Relations und Experte für Verbraucherthemen bei eBay in Deutschland, sagt: „Um beim Geschenkekauf auf Online-Marktplätzen wie eBay auf der sicheren Seite zu sein, sollten Käufer insbesondere sichere Zahlungsmethoden wie zum Beispiel PayPal wählen. Auch das eBay-Garantie-Logo weist darauf hin, dass Käufer bei einem damit ausgezeichneten Artikel ein besonders sicheres und gleichzeitig auch sehr schnelles und versandkostenfreies Einkaufserlebnis erwarten können.“

Die „Sieben Goldenen Regeln“ zum sicheren Einkauf im Internet:

  • Regel 1: Wählen Sie sichere Passwörter und geben Sie diese niemals an Dritte weiter.
  • Regel 2: Achten Sie auf technische Sicherheit bei der Datenübertragung.
  • Regel 3: Überprüfen Sie die Seriosität des Anbieters.
  • Regel 4: Prüfen Sie Artikelbeschreibung sowie Versand- und Liefer-bedingungen.
  • Regel 5: Wählen Sie sichere Zahlungsmethoden.
  • Regel 6: Achten Sie auf Ihr Widerrufs- oder Rückgaberecht bei gewerblichen Anbietern.
  • Regel 7: Schützen Sie sich vor Datenklau.

Auf der Kampagnenwebsite www.kaufenmitverstand.de finden sich detailliertere Informationen zu den „Sieben Goldenen Regeln“, Links und weitere Informationsangebote in Sachen Online-Sicherheit sowie ein Glossar mit Erläuterungen der wichtigsten Begriffe rund um das Thema sicherer Internet-Kauf. Die Besucher haben zudem die Möglichkeit, eine Safety Card und das Faltblatt „Alles, was Recht ist – Ihre Rechte als Online-Käufer“ herunterzuladen. Dort und unter www.polizei-beratung.de/presse finden Sie zudem die Pressemitteilung.

Pressemitteilung Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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