Mann in Altenmarkt war bewaffnet und maskiert

Tankstellen-Überfall: Hat kein Mensch den Täter gesehen?

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Die Tankstelle an der Traunsteiner Straße in Altenmarkt.
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Altenmarkt - Er betrat die Tankstelle, bewaffnet und maskiert, und verlangte von der Kassiererin Geld: Obwohl er zu Fuß flüchtete erhielt die Polizei auch zehn Tage nach der Tat noch keine Hinweise.

Wie es derzeit scheint, muss sich die Kriminalpolizei ganz auf die Spuren verlassen, die sie am Tatort sichern konnte: Die Altenmarkter konnten zum Tankstellen-Überfall am Sonntag, den 22. Januar, bisher noch nichts beitragen. "Wir haben bisher keine Hinweise aus der Bevölkerung erhalten", heißt es vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd. Konnte der Täter wirklich unerkannt entkommen?

Es war kurz vor 10 Uhr vormittags als der Täter maskiert und mit einer Pistole bewaffnet die Tankstelle betrat. Von der Kassiererin forderte er Geld - doch sie gab ihm zu verstehen, dass sie die Kasse nicht öffnen könne. Der Täter machte sich wieder aus dem Staub, ging zu Fuß in Richtung Altenmarkter Ortsmitte. Die Polizei leitete eine Sofortfahndung mit zahlreichen Streifenwagen und Diensthunden ein - ohne Erfolg. Die Auswertung der gesicherten Spuren läuft derweil noch. 

So sah der Täter aus

Die Kassiererin beschrieb den Mann folgendermaßen: etwa 1,80 Meter groß, geschätzte 30 Jahre alt, sprach gebrochenes Deutsch, war komplett dunkel/schwarz gekleidet und trug eine Maske und Handschuhe. Bewaffnet war der Täter mit einer Pistole. Zeugen oder Personen, die sonst Hinweise in dem Fall geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (0861) 98730 mit der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein in Verbindung zu setzen.

Dem Täter könnte eine hohe Strafe drohen: Nach einem ganz ähnlichen Fall in Traunreut vor einem knappen Jahr wurde der dortige Täter zu fünf Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

xe

Quelle: chiemgau24.de

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