Frau dachte zuerst, sie habe einen Ast in der Hand

Grabstätte mit Schweinefuß geschändet

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Töging - Eine Frau hat an ihrem Familiengrab einen in der Erde vergrabenen Schweinefuß gefunden. Die Polizei Altötting hat die Ermittlungen aufgenommen.

Als eine Tögingerin am Mittwoch ihr Familiengrab für das Osterfest herrichten wollte, entdeckte sie in die Erde eingegraben einen Schweinefuß. "Plötzlich hatte ich etwas in der Hand", sagte die Frau dem Alt-Neuöttinger Anzeiger. Was die Tögingerin zuerst für einen Ast gehalten hatte, entpuppte sich bei näherem Hinsehen als der mit Erde bedeckte Fuß eines Schweines. Die Tögingerin ist schlicht und ergreifend entsetzt. Selbst wer die Lebenden treffen möchte, sollte doch den Toten ihre Ruhe lassen, erklärte die Frau gegenüber dem Alt-Neuöttinger Anzeiger.

"So etwas habe ich noch nicht erlebt"

Auch die von der Tögingerin unverzüglich verständigte Friedhofsverwaltung ist schockiert. "Ich bin seit 2006 hier, so etwas habe ich noch nicht erlebt", sagte Friedhofswärter Manfred Kaiser unserer Redaktion. Auch ähnlich gelagerte Fälle seien ihm bei seiner Arbeit bisher noch nicht untergekommen.

Wie die Polizei Altötting auf Anfrage mitteilte, wurden inzwischen die Ermittlungen aufgenommen. Im Raum steht das Delikt Störung der Totenruhe, ein Vergehen, das mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden kann.

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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