Warnstreiks im öffentlichen Dienst

München - Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst sollen am heutigen Dienstag fortgesetzt werden, auch in Bayern. Betroffen sind unter anderem Kliniken und Straßenmeistereien.

Die Gewerkschaft rief die Mitarbeiter von Unikliniken, Straßenmeistereien, Behörden, und Theatern in mehreren Städten zu Arbeitsniederlegungen auf. In München, Regensburg, Erlangen und Würzburg sind Demonstrationen geplant. Verdi fordert für die Beschäftigten der Länder 6,5 Prozent mehr Lohn. Die Verhandlungen sollen morgen (Mittwoch) in Potsdam fortgesetzt werden.

Der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) hatte dem Verhandlungsführer der Länder, Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD), vorgeworfen, dass er noch kein Angebot vorgelegt habe. Der Freistaat wolle zu einem „fairen und angemessenen Abschluss kommen“.

Warnstreik-Schwerpunkte in Rosenheim sind die Autobahnmeisterei in Pfraundorf und die Straßenmeisterstelle in Hausham.

In den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land werden die Straßenmeistereien Traunstein, Freilassing und Bischofswiesen sowie die Autobahnmeisterei Siegsdorf bestreikt.

In Mühldorf trifft es die Straßenmeisterei in Ampfing.

Die Gewerkschaft Ver.di fordert in den aktuellen Tarifgesprächen unter anderem 6,5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst.

Quelle: dpa/Bayernwelle SüdOst

Quelle: rosenheim24.de

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