Gutachter: Opfer waren in Lebensgefahr

Traunstein - Die Männer, die zwei Pfarrer ausgeraubt haben sollen, werden immer schwerer belastet. Jetzt stellte sich heraus, wie gefährlich der Überfall war.

Aus dem Archiv: Aussage eines Opfers

Am Landgericht Traunstein ist der Prozess um den Überfall auf zwei Pfarrer und eine Haushälterin fortgesetzt worden. Am vierten Verhandlungstag, am 16. April,  sagte ein Gutachter des Rechtsmedizinischen Instituts an der Universität München aus. Der Experte gab an, dass einer der betroffenen Geistlichen und dessen Haushälterin bei dem Überfall auf sie potenziell in Lebensgefahr schwebten.

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Er bestätigte die Herzprobleme des 75-jährigen Prälaten. Die Stresssituation bei dem Überfall habe Spasmen der bereits verengten Gefäße bewirkt. Die Folgen hätten Herzinsuffizienz und sogar Herzinfarkt sein können, so der Gutachter. Die 51-jährige Haushälterin sei mit am Rücken zusammengeschnürten Armen und Füßen an die Heizung gebunden und im Halsbereich eingeengt worden. Laut dem Mediziner war das potenziell lebensgefährdend, etwa im Falle einer Ohnmacht.

Angeklagt sind zwei Männer aus Eggenfelden. Sie schweigen bisher zu den Vorwürfen. Der Prozess wird am 25. April fortgesetzt.

Quelle: Bayernwelle SüdOst

Quelle: chiemgau24.de

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