Messerstecherei: Wollte er töten?

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Symbolbild: Messerangriff in der Riederstraße in Rosenheim.
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Rosenheim - Nach einer verbalen Auseinandersetzung soll ein Rosenheimer einen anderen Mann töten haben wollen. Nun muss sich der 24-Jährige vor dem Traunsteiner Landgericht verantworten:

Mit der Absicht ihn zu töten, soll ein 24-Jähriger im Oktober letzten Jahres auf einen anderen Mann an der Ecke Münchener Straße/Riederstraße in Rosenheim losgegangen sein. Zuvor hatten sich die beiden bereits im Atrium verbal in den Haaren. Nun muss sich der 24-Jährige am Dienstag, 07.05., vor dem Traunsteiner Landgericht verantworten. Ihm wird unter anderem versuchter Totschlag vorgeworfen.

Der Angeklagte habe den Geschädigten nach der Auseinandersetzung im Atrium auf dem Nachhauseweg abgepasst. So soll er in der Riederstraße mit einem Messer (10,5 cm lange Klinge) in der Absicht ihn zu töten, auf ihn losgegangen sein und ihn dabei stark verletzt haben. Trotz Abwehrreaktion des Geschädigten erlitt dieser Stichschnittverletzungen an der linken Hand. Nach einer Operation im Rosenheimer Klinikum war der Mann wochenlang krankgeschrieben.

Auch heute noch soll der Geschädigte nachhaltig beeinträchtigt sein. Laut Anklageschrift wurde aufgrund der Tiefe der Stichverletzung eine Nervenzerreißung verursacht und damit einhergehend eine Taubheit des Daumens, Zeigefingers sowie Mittelfingers der linken Hand.

Ein Fluchtversuch des Angreifers nach der Attacke verlief erfolglos. Er konnte von dem Geschädigten, seiner Begleiterin, die ebenfalls verletzt worden sein soll, und einem Zeugen gestellt werden. So kommt es, dass sich der angeschuldigte Fachlagerist nun vor dem Traunsteiner Landgericht der Verantwortung wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung stellen muss.

Quelle: rosenheim24.de

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