Versuchter Totschlag in Teisendorf?

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Traunstein/Teisendorf - Wegen versuchtem Totschlag beim Kiesgrubenfest wird ab heute ein Mann aus Teisendorf angeklagt. Was damals passiert sein soll:

Weil er am 19. Mai einen anderen Mann brutal mit einem Stein verletzt haben soll, steht ab heute ein Teisendorfer vor dem Landgericht Traunstein. Ihm wird versuchter Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung zur Last gelegt.

Der Angeklagte soll dem Geschädigten auf einem abgelegenen Waldweg zuerst eine Flasche ins Gesicht geschlagen haben, anschließend habe er ihm einen Faustschlag ins Gesicht verpasst. Als das Opfer am Boden lag soll der Angeklagte einen 12x17 Zentimeter großen Stein genommen haben, der 3,8 Kilogramm schwer ist. Laut Anklage habe er dem Geschädigten damit zuerst auf den Oberkopf geschlagen und ihn anschließend am Hinterkopf getroffen. Das Opfer konnte sich laut dieser Darstellung wehren und fliehen.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten ihm vor, den Tod seines Opfers zumindest billigend in Kauf genommen zu haben.

Der Gewalttat sei ein Wortwechsel vorausgegangen, bei dem der Geschädigte von einer Frau als "größter Grattler" beschimpft wurde. Hintergrund dieser Äußerung sei eine Anschuldigung von ihm gewesen, die der Frau vor über zehn Jahren eine Bewährungsstrafe eingebracht hatte.

Ein zweiter Verhandlungstag ist für Donnerstag, den 12. Dezember angesetzt.

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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