Einbruch explosiv

Bomben-Tresor: War das Schwarzpulver legal?

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Wenn die Täter versuchen, den Tresor mit Schwarzpulver aufzubrechen, geht er ziemlich sicher in die Luft. Möglicherweise halten sie sich noch im Raum Regensburg auf.

Regensburg - Die Bombe tickt: Die Polizei in Regensburg sucht fieberhaft nach dem Tresor mit Schwarzpulver, den Einbrecher gestohlen hatten. Auch der Besitzer wird überprüft.

Noch fehlt jede Spur von dem Bomben-Tresor. "Wir haben noch keine Hinweise bekommen", sagt Stefan Hartl, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz. Wohin die Einbrecher mit ihrer explosiven Beute geflüchtet sind, ist derzeit völlig unklar.

Tresor-Besitzer ist Böllerschütze

Fest steht: Sie sind am Mittwoch in ein Haus im Landkreis Regensburg eingebrochen und haben einen Tresor gestohlen, in dem neben Bargeld auch mehrere Kilos Schwarzpulver gelagert waren. Der Besitzer ist in einem Böllerschützenverein. "In den angegebenen Mengen durfte er das Schwarzpulver im Tresor lagern", so Hartl. Das ging alles mit rechten Dingen zu. Allerdings werde noch geprüft, ob der Tresor verankert hätte sein müssen. Immerhin sind die Einbrecher jetzt mit einer tickenden Bombe unterwegs - sollten sie versuchen, den Tresor aufzusprengen.

Sprengen könnte tödlich sein

Wenn der Tresor gewaltsam geöffnet werde, könne sich das Pulver entzünden und explodieren, teilten die Beamten am Mittwochabend mit. „Wenn Sie den oder die Täter kennen, geben Sie die Warnung bitte einfach weiter!“, heißt es in einer Mitteilung.

Gleichzeitig bat die Polizei auch um Hinweise zur Ergreifung der Täter. Wo genau die Einbrecher zugeschlagen haben, wurde nicht mitgeteilt. „Die wissen aber Bescheid“, sagte ein Sprecher der Polizei.

kg/dpa

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