Zehn Nationen in einer Halle

So leben die Asylbewerber in der Aiblinger Turnhalle

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Bad Aibling - Landrat Wolfgang Berthaler war selbst vor Ort, als am Mittwochnachmittag die ersten 88 Flüchtlinge an der Sporthalle des Gymnasiums Bad Aibling ankamen.

Die Gymnasium-Sporthalle ist jetzt eine Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber. 88 Asylbewerber aus zehn Nationen sind am Mittwoch in der Dreifachsporthalle des Gymnasiums Bad Aibling untergekommen.

Die Halle war im Rahmen des Asylnotfallplans der Bayerischen Staatsregierung als vorübergehende Gemeinschaftsunterkunft aktiviert worden.

Zehn Nationen in einer Gemeinschaftsunterkunft

Die größten nationalen Gruppen stammen aus Pakistan, Nigeria und Afghanistan. Hinzu kommen einzelne Asylbewerber aus Albanien, Eritrea, Senegal, Somalia, Syrien, Algerien und Mali. Bis zur Ankunft der beiden Busse wussten die Betreuerinnen und Betreuer in der Sporthalle in Bad Aibling nicht, wer kommen wird.

Die meisten Flüchtlinge sind junge Männer, zudem wenige allein reisende Frauen und Familien.

Fotos: Die ersten 88 Asylbewerber kamen an

Empfangen wurden sie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bayerischen Roten Kreuzes, des Landratsamtes Rosenheim, des Gesundheitsamtes Rosenheim, des Helferkreises Migration in Bad Aibling sowie der Polizei. Auch Landrat Wolfgang Berthaler machte sich ein Bild der Lage vor Ort.

Ankunft der Asylbewerber in Bad Aibling

Ein Sicherheitsdienst wird rund um die Uhr mit fünf Personen, darunter eine Frau, in der Turnhalle sein. Am Donnerstag will die Regierung von Oberbayern weitere Asylbewerber nach Bad Aibling schicken.

Insgesamt können 199 Flüchtlinge in der Sporthalle untergebracht werden.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim/jre

Quelle: rosenheim24.de

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