Legionellen-Tests an Schulen

Rosenheim - Im Rahmen von turnusmäßigen Kontrollen wurden an allen Rosenheimer Schulen stichprobenartige Legionellenuntersuchungen durchgeführt.

Dabei wurden Wasserproben an insgesamt 37 Stellen, jeweils aus verschiedenen Leitungen der Gebäude genommen.

In die Untersuchung einbezogen waren die Grund- und Hauptschulen, das Sonderpädagogische Förderzentrum, die beiden Realschulen und die drei Gymnasien je mit dazu gehörenden Turnhallen, inklusive Luitpold- und Gaborhalle sowie die Umkleiden an der Innflutmulde.

Die Untersuchungen wurden von einem unabhängigen Institut im Auftrag des Schul- und Sportamtes und der Stadtwerke Rosenheim durchgeführt. Dabei wurden Wasserproben an insgesamt 37 Stellen, jeweils aus verschiedenen Leitungen der Gebäude genommen. Die vorliegenden Untersuchungsergebnisse zeigen, dass aus dem Leitungssystem keine gesundheitlichen Gefahren zu befürchten sind. Alle Werte liegen ausnahmslos im nicht gesundheitsschädlichen Bereich. Generell gilt: Ab einem Wert von 10.000 KBE/100 ml wäre eine direkte Gefahrenabwehr erforderlich. Bei einem Wert von 1.000 KBE/100 ml ( d. h. koloniebildende Einheiten pro 100 ml) wäre das Sanierungserfordernis abhängig vom Ergebnis der weitergehenden Untersuchungen. An 3 Stellen wurden folgende Werte gemessen: 200, 400 bzw. 500 KBE/100 ml. Es handelt sich dort um Entnahmestellen, an denen nicht regelmäßig Wasser entnommen wird. Diese Werte lösen kein unmittelbares Sanierungserfordernis aus. Ungeachtet dessen lässt die Stadtverwaltung diese Leitungen und Entnahmestellen derzeit vorsorglich sanieren durch den Einbau eines leistungsfähigen Boilers, eine neue Einstellung der Steuerung bzw. dem Einbau eines größeren Wasserablaufs.

Pressemitteilung Stadt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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