Unwetter in Bayern:  Dauereinsatz für Helfer

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Die Feuerwehr arbeitet am Sonntag (04.09.2011) an einer überfluteten Strasse in Zell (Unterallgäu). Nach einem schweren Gewitter mit Hagel, Sturm und Starkregen sind zahlreiche Keller im Unterallgäu mit Wasser voll gelaufen.

Regensburg - Überflutete Keller, gesperrte Straßen, Stromausfälle: In Teilen Bayerns haben in der Nacht zum Montag heftige Gewitter gewütet. Weitere Unwetter sind angekündigt.

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Unwetter mit Starkregen, Blitz und Hagel sind in der Nacht zum Montag über den Freistaat hinweggezogen. Polizei und Feuerwehr waren im Dauereinsatz. Besonders betroffen waren das Unterallgäu und die Oberpfalz: Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes fielen hier bis zu 80 Liter Regen pro Quadratmeter.

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Starkes Unwetter im Unterallgäu

Heftige Gewitter mit Regen, Hagel und Sturm

Wie die Polizei in Regensburg mitteilte, brach nach starken Regenfällen Wasser in ein Wasserkraftwerk in Neunburg vorm Wald (Kreis Schwandorf) ein, der Strom musste zunächst abgestellt werden. Rund 20 Keller im Bereich Neumarkt und dem Kreis Schwandorf liefen voll, in Roding (Kreis Cham) gab es Stromausfälle nach Blitzeinschlägen. In Tirschenreuth wurde ein Mann von einem Blitz gestreift, der in einen Baum einschlug. Nach ersten Erkenntnissen blieb er unverletzt.

Unwetter über Deutschland

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Auch im Unterallgäu liefen nach starken Regenfällen, Sturm und bis zu fünf Zentimeter großen Hagelkörnern zahlreiche Keller voll. Straßen wurden überflutet, etliche Bäume knickten um. Wie die Polizei am Montagmorgen in Kempten mitteilte, fuhren Polizei und Feuerwehr rund 140 Einsätze nahe Memmingen. Der Hagel habe Maisfelder verwüstet, Bäume seien auf Straßen gestürzt. An Häusern seien hohe Schäden entstanden. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand. Auch für den Montagvormittag warnte der Deutsche Wetterdienst vor heftigem Starkregen im Allgäu, örtlich seien weitere Unwetter möglich.

dpa

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