Urne von Festspielchef Wolfgang Wagner beigesetzt

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Am 21. März 2010 starb Wolfgang Wagner - jetzt wurde seine Urne in aller Stille im Familiengrab auf dem Bayreuther Stadtfriedhof beigesetzt.

Bayreuth - Gut sieben Monate nach seinem Tod hat der langjährige Festspielleiter Wolfgang Wagner seine letzte Ruhe gefunden. Die Beisetzung seiner Urne fand auf dem Bayreuther Stadtfriedhof statt.

Seine Urne wurde am Mittwoch in aller Stille im Familiengrab auf dem beigesetzt, berichtete der “Nordbayerische Kurier“ am Donnerstag. Wagner war am 21. März im Alter von 90 Jahren gestorben. Er hat die Richard-Wagner-Festspiele nach dem Zweiten Weltkrieg von 1951 an gemeinsam mit seinem früh verstorbenen Bruder Wieland wiederbegründet.

Von Oktober 1966 bis 31. August 2008 stand der Enkel von Richard Wagner allein an der Spitze des weltweit renommierten Kulturunternehmens. Er war damit der dienstälteste Intendant der Welt. Nach jahrelangem Streit um seine Nachfolge übergab Wagner die Festspielleitung neun Monate nach dem plötzlichen Tod seiner zweiten Ehefrau Gudrun an seine beiden Töchter, die Halbschwestern Eva Wagner-Pasquier (65) und Katharina Wagner (32).

Um die Beisetzung Wagners war monatelang spekuliert worden. Nach Angaben des Blattes entsprach es dem ausdrücklichen Wunsch Wagners, dass die Beisetzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Im Familiengrab der Wagners auf dem Stadtfriedhof ruhen Richard Wagners Sohn Siegfried (gestorben 1930) und dessen Frau Winifred, deren Sohn Wieland und dessen Frau Gertrud sowie Wolfgang Wagners zweite Frau Gudrun. Sie starb am 28. November 2007 im Alter von 63 Jahren. Erst ihr Tod machte den Weg frei für die Rückkehr von Eva Wagner-Pasquier, Wolfgang Wagners Tochter aus erster Ehe, und die Doppelspitze am “Grünen Hügel“ mit den beiden Halbschwestern.

dpa

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