Urteil vor dem Rosenheimer Amtsgericht

Arbeitsloser (30) "schob einen Affen" - Rentnerin ausgeraubt

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Rosenheim - Weil er sich Drogen beschaffen wollte, überfiel ein 30-jähriger Arbeitsloser Ende 2016 eine Rentnerin  in der Nähe des städtischen Friedhofes in Rosenheim. Doch DNA überführte ihn. Nun wurde er verurteilt:

Gegen 16.10 Uhr am 14. November kam eine 87-jährige Rentnerin mit ihrem Rollator vom Einkaufen nach Hause. Als sie vor ihrem Haus in der Frühlingsstraße stand, sprach sie ein unbekannter Mann an und fragte nach Kleingeld. Als die Dame verneinte, stieß der Täter sie zu Boden und raubte ihre Handtasche. Anschließend flüchtete der Räuber über die Frühlingstraße vermutlich Richtung Loretowiese. Die Handtasche konnte kurz darauf an der Ecke Klosterweg / Herbststraße aufgefunden werden.

Die Beschreibung des Täters der ausgeraubten Rentnerin traf unter anderem auf einen Drogenabhängigen zu, der kurz davor wegen eines Handtaschenraubes verurteilt worden war. So geriet der Mann in den Focus der Ermittlungen, so das OVB in seiner Dienstagsausgabe. Der Tatverdächtige soll die Tat zwar heftig bestritten haben, aber an der Tasche war eine DNA gefunden worden, die mit der des Angeklagten übereinstimmte.

Der Angeklagte, ein seit dem 13. Lebensjahr schwer drogenabhängiger Mann, gestand schließlich vor Gericht, so das OVB weiter. Er hatte vorher in einem Spielsalon sein Geld verzockt und hielt damals die Seniorin für eine leichte Beute, um sich Geld und damit Drogen zu beschaffen.

Das Schöffengericht unter dem Vorsitz von Richter Stefan Tillmann entschied laut OVB, dass der Angeklagte für zwei Jahre und drei Monate hinter Gitter muss. Diese Strafe soll er zunächst in einer Therapieanstalt antreten.

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Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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