Veranstalter: "Eine historische Wiesn!"

Rosenheim - Ausgesprochen zufrieden zeigte man sich beim Veranstalter des Herbstfestes, dem Wirtschaftlichen Verband, über den Verlauf der Jubiläumswiesn.

Begonnen hat alles mit einem der gemütlichsten Freitage in 150 Jahren: denn die Besucher hatten die Ausnahmereglung, dass am ersten Freitag sämtliche Plätze auf der Wiesn reservierungsfrei waren, sehr positiv angenommen. Da wurde fröhlich über den Platz flaniert und so der geschenkte Tag in vollen Zügen genossen.

Das Prädikat „einzigartig“ erhielt am ersten Wiesnsonntag auf jeden Fall der bunte Festzug mit seinen über 1200 aufwändig kostümierten Zugteilnehmern, der die zahlreichen Schaulustigen am Straßenrand und in den vielen Fenstern, Balkonen und Dachterrassen der Rosenheimer Innenstadt für sich begeisterte. „Die Stimmung, das Wetter, die vielen Besucher und das „I-Tüpferl“ der Historische Festzug, machten diese Jubiläumswiesn zu einem echten Ausnahme-Herbstfest“, freute sich der Ausschußvorsitzende Hermann Tomczyk gemeinsam mit den anderen Wiesnmachern.

Festwirte und Schausteller außerordentlich zufrieden 

Rund um bestens zufrieden mit der Wiesn waren auch die Kirners vom Flötzinger Festzelt. „Zu 150 Jahre hat einfach alles gepasst und die Leute waren ausnahmslos gut drauf! Das war besonders am geschenkten Freitag zu spüren – wirklich eine ganz außerordentliche Stimmung.“, resümiert der Flötzinger-Festwirt. Dem konnte sich der Auerbräu-Festwirt Andreas Schmidt nur anschließen: „Diese Wiesn war der Hit! Alles hat wunderbar geklappt und unser Biergarten war ein echter Publikumsmagnet. Auch unsere Idee mit dem Jubiläumsbier, das wir in begrenzter Menge immer mittags ausgeschenkt hatten, wurde unglaublich gut angenommen. Die Fässer waren stets ratz fatz weg,“ lacht Schmidt.

Schnellstens weg waren auch die Sitzplätze der vielen Fahrgeschäfte. Sowohl die modernen, als auch die historischen Betriebe kamen voll auf ihre Kosten. „Schön, wie viele Familien hier nach Rosenheim pilgern, um mit uns das Fest zu feiern. Diese besondere Stimmung hat uns sehr gut gefallen“, schwärmt der Besitzer der Himalaya-Bahn Manfred Rilke. „Das stimmt hundertprozentig“, pflichtet der Toboggan-Besitzer Fischer bei und ergänzt noch wohlwollend, „der Platz in Rosenheim ist außergewöhnlich sauber und ordentlich, das ist nicht auf allen Festplätzen so.“

Wieder mehr als eine Million Besucher

Sauberer und ordentlicher ging es auch für die Anwohner zu, die konnten sich nämlich über zusätzliche WC-Anlagen und Reinigungen außerhalb der Wiesn freuen. Dank der großzügigen Aufbau-Planung und der immer besser angenommenen Querstraße, der Alfons-Döser-Gasse, konnte eine Entzerrung der Besucherströme, vor allem an den besucherstärksten Tagen, registriert werden. Insgesamt haben wieder mehr als eine Million Menschen dem beliebten Volksfest die Ehre gegeben.

Und die Ehre gegeben hatte sich auch eine ganz spezielle Besucherin: die Jubiläumsmiss Theresa. Sie war eine ganz besondere Wiesn-Repräsentantin, die einem Herbstfest wie diesem mehr als gerecht wurde und die Leute genauso verzauberte, wie das große Brillant-Feuerwerk mit seiner chronologisch aufgebauten (Wiesn-)Begleitmusik. Alles in allem war diese Wiesn auf jeden Fall eines: Ein Ausdruck echter, bayerischer Lebensfreude und ein würdiges Jubiläumsfest.

Pressemeldung Wirtschaftlicher Verband

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Reisner/WV

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